Wie Vorurteile gegen Heavy Metal wahre High Society Opferkulte überschatten

Kommentar, endgültig aktualisiert am 08.10.2017.

Sehr geehrte Leserin und sehr geehrter Leser. Wir schreiben das Jahr 2017. Und leben im 21. Jahrhundert in dem die Wissenschaft stetig Fortschritte macht, namentlich im Bereich der Hirnforschung im Verbund mit Psychologie, Soziologie, sowie Geschichts- und Politikwissenschaft. Im letzten Jahr, habe ich diesen Artikel schon veröffentlicht, allerdings habe ich diesen in diesem Jahr überarbeitet. Dieser Artikel verweißt u.a. auf das Buch “Der Satan von Witten“ von Guido Grandt, wovon mir die originale Auflage von Mai 2007 vorliegt. Es geht in diesem Buch im allgemeinen um diverse Mordfälle, die wenn man genau hinschaut und sich die Sprache der Symbolik vor Augen hält, als Ritualmorde gedeutet werden sollten. Um die Wahrheit hinter der Wahrheit zu begreifen, wie Guido Grandt das darin schreibt. Es ist wie auch „Rotkäppchens Schweigen“ von Martha Schalleck ein abartiges Buch, aber kann man bei dem Thema Satanismus die Details nicht weglassen, so abschreckend Böse sie auch sind. Es geht mir darum Vorurteile abzubauen und über Gefahren aufzuklären.

Ritualmord von Witten und (bösartiger) Narzissmus

Ein Fallbeispiel aus Deutschland das wie es dieser Artikel noch aufzeigt auch für mich eine negative auswirkende Strahlkraft hatte, hat von Hagen aus gesehen mit dem Mordfall von dem nur einen Katzensprung weit entfernten Witten zu tun. Als die Rudas durch ihren Ritualmord an einem Arbeitskollegen nicht nur Landesweit Aufmerksamkeit generierten, sondern auch international in den Schlagzeilen waren, führte durch die einseitige Berichterstattung es dazu, dass Teile der sog. Schwarzen Szene des Satanismus verdächtigt wurden. Man kann es mit dem banalen Vergleich bildhaft darstellen, dass es ähnlich war, wie wenn eine Person in der Schulklasse regelrecht großen Mist baut und weil alle verdächtigt werden alle nachsitzen müssen. Nur dass hierbei alle Schüler Deutschlands hätten nachsitzen müssen. Ist banal, aber so inetwa habe ich es empfunden. Und wie das der Artikel noch aufzeigen wird, sind die Vorurteile teilweise auch verständlich, sofern man sich vom düsteren Thema Satanismus überfordert fühlte. Immerhin wird in den Musikformen Gothic, Rock und Metal damit das kirchliche Abendland provoziert. Ohne die Schuld bei jemanden suchen zu wollen, aber im allgemeinen hätten die Massenmedien sauberer berichten müssen, um ihrer Pflicht als parasoziale Meinungsführer nachzukommen.

Wie es aber mit dem Wissen um der narzisstischen Persönlichkeitsstörung im Verständnis der Medien ausschaute, steht auf einem anderem Blatt. Jedenfalls wird spätestens seit dem sog. Selbstmord-Copilot der bösartige Narzissmus etwas thematisiert. Kurzum kommt es nicht auf die Kleidung an die jemand trägt, um Urteilen zu können ob es sich um einen bösen oder guten Menschen handelt. Sondern auf diverse Warnzeichen durch unsittliches Verhalten, halt wie empathisch dieser aggiert. Es kann also jeder noch so gut gekleidete Mensch ohne Empathie genug Bösartigkeit hinter einer Maske der Vernunft verstecken. Das Üble daran ist, dass Narzissten und Psychopathen auf die Massen anziehend wirken, wie von Konfuzius über Goethe und Hegel bis Le Bon das wussten. So merkte ich ebenso zugegebenerweise etwas diesen wie ein Magnet anziehenden Nimbus der von den Rudas ausging. Zu der Zeit kannte ich aus der Parallelklasse nur einen Schulfreund der auch es offensichtlich nach auße trug, dass er Metal hörte. Aber darauf kommt es nicht an, nur wegen der Musik zu glauben einen Gleichgesinnten gefunden zu haben.

Ohne mich an ihn erinnern zu können, kannte er mich von der ersten Grundschule, die ich besuchte. Aber mit der Zeit merkte ich dass ihm im Bezug auf manche gesellschaftliche Themen das Gefühl zu fehlen schien. Irgendwas löste manchmal ein unbehagenes Gefühl aus, wie sein damaliger Standpunkt gegenüber Ausländern mit bezug auf Combat 18. Im Endeffekt wucherte in der Schule der Narzissmus bzw. Gruppennarzissmus so sehr, dass wir uns über Vorurteile provokant nur lustig machten, indem wir diesen durch schwarzen Galgenhumor entsprachen. Was wie ich erst auf der Abendschule im Psychologieunterricht lernte nicht unüblich ist. Würde ich die ganze psychosoziale Dynamik damals verstanden haben, würde ich natürlich nicht extra ein T-Shirt mit der Aufschrift „Antichrist“ oder mit „Charles Manson Bild“ getragen. Das war wie es in Norwegen provokanten Black Metallern passierte, das Benzin das ins Feuer gegossen wurde, anstelle mit Bildung durch Aufklärung den Brand so gut es ginge zu löschen. Erst später lernte ich vorallem nach einem am Horrorcore und Funsplatterfilm angelehnten Splattergedicht (das mir zum Verhängnis wurde) durch einfühlendes nachdenken, wie mir das alles durch die Erfahrungen die ich mit Gewalt gemacht habe einfach zu wider war. Merkte aber nicht dem Vorurteil unbewusst zu entsprechen. Auf der einen Seite gibt es also provokante Musik, als Reaktion auf Gruppennarzissmus schwarzen Humor und auf der anderen Seite den Mordfall der Rudas, sowie das zu der Zeit unverstandene Böse. Die Schwarze Szene mag zwar bizarr wirken und Tabus brechen, wodurch man glauben kann, dass sie das Böse zelebrieren würde. Aber ist das nur Oberflächlich betrachtet so. Schaut man genauer hin und versetzt sich, ohne die Musik gut finden zu müssen, in die Menschen rein, kann man negative Vorurteile durch Erfahrungen über Beziehung abbauen. Bindung durch Beziehung begünstigt Kommunikation.

Daniel Ruda schrieb das Buch Fehlercode 211, der „Satansmord“ von Witten – was wirklich geschah, und gab darin an, dass er die Geschichte von der Stimme des Teufels vor Gericht erfunden habe, um seine Frau zu schützen, der er die Schuld an dem Mord zuwies. Er selbst habe mit dem Mord nichts zu tun gehabt und sei kein Satanist gewesen. Sein früherer psychiatrischer Gutachter Norbert Leygraf bezeichnete diese Aussagen als „lächerlich“ und das Buch als Beweis für die narzisstische Persönlichkeitsstörung, an der Ruda leide. Und Manuela Ruda, die sich früher als Vampir an sah und der das was nicht mehr rückgängig zu machen ist schrecklich leid tut, entsagte nach der Tat der Schwarzen Szene. Sie veröffentlichte ein Gastkapitel in Rainer Fromms Buch Schwarze Geister, Neue Nazis, in dem sie ihre Schuld eingesteht und angibt, zum Tatzeitpunkt „den Blick für die reale Welt und für den Respekt [ihren] Mitmenschen gegenüber schon längst verloren“ zu haben. Im September 2017 wurde überraschenderweise Daniel Ruda recht schnell aus dem Gefängnis entlassen. Zuvor kam es noch zu einer Verhandlung, zu der es wegen einer Brieffreundin kam, die vermutlich vom Bösen bzw. dessen Anziehungskraft fasziniert war. Sie sagte, er wollte dass sie die Ex-Frau ermordet, wartete wohl aus Angst ab und stellte viel später die Anzeige, weshalb sie wohl kleine Särge vor der Wohnungstür gehabt habe. Wenn das stimmt, könnte man annehmen, dass es mehr involvierte gibt, wie Sie das alles nachlesen können. Was für mich allerdings wegen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung Musterhaft hervortritt, ist, dass Daniel Ruda in seinem Buch seiner Ex-Frau nicht nur die komplette Schuld in die Schuhe schob, sondern in Briefen er sie auch „irre Bitch“ nannte, was wie die Redekunst typisch für Narzissten ist, die jeden neuen „toxischen Beziehungsopfer“ solche Dinge, die als Warnzeichen gelten, erzählen. Anstatt Co-Dependent ist die bereuende Manuela ebenfalls narzisstisch. Nur äußerst selten empfinden Narzissten Mitgefühl.

Der Top-Neurowissenschaftler und beinahe Psychopath James Fallon, äußerte jedenfalls zum des Ende Crime Time Interviews, dass zumindenst noch nicht heilbare ausgewachsene Psychopathen nie frei kommen sollten. Das Problem liegt u.a. darin begründet, dass wie Kriminalpsychologen es wissen, Psychopathen durch Therapie mit guter Miene zum bösen Spiel noch schlimmer aggieren können. Und nein, ich möchte keine Vorurteile schüren. Das ist was Dr. Stephen Porter u.a. erlebte. Man stelle sich nur mal vor, wie „normale Kriminelle“ hinter schwedischen Gardinen sitzen, während Psychopathen durch geschickte Manipulation eher frei kommen.

 

Satanische Panik

Es ist mittlerweile somit über 16 Jahre her, dass die Bildzeitung durch dem abartigen Mordfall der sich in Witten am 06. Juli 2001 ereignete, im kollektiven Bewusstein der Bevölkerung den „Satansmord von Witten“ prägte. Auf der Internet-Ezyklopädie Wikipedia heißt es: „[Nachfolgende] Medienberichte führten dazu, dass Teile der Schwarzen Szene des Satanismus verdächtigt wurden.“ Und das ist nicht unbedingt neu, wenn man an die satanische Panik von vor einigen Jahrzehnten zurückdenkt, wobei die Empörung sicherlich auch ihre Berechtigung hatte. Und was sagte einst der mittlerweile „sog. ehemalige“ Satanist Nikolas Schreck in den 1980er Jahren in einer amerikanischen Talkschow? Und seinem Namen alle Ehre machte? Dass Heavy Metal Mist sei! Und Satanisten Wagner hören! Schreck ist mit der Tochter von Anton LaVey verheiratet, dem Gründer der Church of Satan, für der es Zeitverschwendung sei sich mit div. Anschuldigen auseinanderzusetzen. Ebenso sagte Schreck vor der Jahrtausendwende, dass es ihm darum ginge, die Bestie im Menschen frei zu lassen. Bevor er zum Buddhismus konvertierte, ging es ihm schlußendlich im „aufkommenden satanischen Jahrhundert“ darum, dass die kleine Elite zu der er sich zählte, aus dem Chaos eine neue sozialdarwinistische Ordnung über die Natur sich schaffen lasse. Er war ein bekannter Schwarzer Magier, der die magische Schule The Werewolf Order mit Zeena co-führte. Seine Band Radio Werewolf trug den Namen letzter widerständiger Nazis, die trotz der Kapitulation der Wehrmacht im Untergrund den Radiosender Radio Werwolf nach Kriegsende im besetzten Deutschland betrieben.

Ohne Mitglied gewesen zu sein, arbeitete Schreck eng in den späten 1980er Jahren mit Anton LaVey zusammen. Er war zudem Meister des Temple of Set und 2002 gründete er mit anderen Beteiligten in Berlin das Sethian Liberation Movement, das im Gegensatz zur Satanskirche keine kontrollierende Hierachie habe, die bei Abweichungen gegen Kultmitglieder vorginge, da es keine offizielle Mitgliedschaft gibt. Zeena Schreck, die in einer dysfunktionalen Familie aufwuchs, ist die spirituelle Anführerin des SLM und wie man dem Vice-Interview „Beelzebus Tochter“ es entnehmen kann, beschreibt sie ihren Vater und seinen modernen Satanismus so wie man einen Narzissten im Bilderbuch sich vorstellt. Veröffentlicht wurde im Jahr 1991 das Taktrat „In Pursuit of Satan: The Police and the Occult“ von Robert D. Hicks und begann eine Welle von Regierunsgberichten die satanische Panik zu widerlegen. Im Taktrat wurde vieles was Robert Hicks durch die Gespräche mit Zeena Schreck herausfand, die zu der Zeit im Kontakt mit Ermittlungsbehörden stand, verarbeitet.

Wie Nikolas und Zeena Schreck (die mit drei Jahren als erster Mensch in den USA satanisch getauft wurde) in dem Bob Larson Interview Showdown with Satanism es darlegten, trennten sie sich von der COS, weil ihr Vater ihrer Ansicht nach einfach nur atheistisch war. Sie traten deswegen dem TOS bei, weil der ägyptische Gott Seth jahrtausende Jahre alt sei und gar nichts mit der biblischen Darstellung des Teufels zu tun habe. Demnach ist das Christentum so wie der Islam und der Buddhismus, als eine Gott dienende Religion der Weg der rechten Hand. Und jene, wie die Schrecks, gehen den Mensch vergöttlichenden Weg der linken Hand. Sie sind beide lebenslange Satanisten, weil das immer deren Religion sei und mit Seth dementsprechend perfektioniert worden ist. Sie seien als Satanisten geboren und sind der Auffassung, dass jene die welche werden wollen und u.a. rituelle Tieropferungen betreiben, sowie Blut trinken den Satanismus der Bibel zelebrieren.

Der viel ältere Sethianismus, wo es das allem anschein nach demnach nicht gibt, ist laut Zeena eine äußerst elitäre Philosophie. Jesus sei nach Nikolas übrigens ein schwarzer Magier gewesen und Seth der Erste. Er trat insgesamt betrachtet noch in der TV-Sendung von Wally George auf, wo es ziemlich heiß her ging im Gegensatz zu den netten Runden bei Bob Larson. Und trat Nikolas bei Tom Metzger auf, wo er sehr arrogant wirkend mehr aus sich herauskam, ihm eine Mitgliedschaftskarte der sog. Werewolf Youth Party überreichte, mit Bezug auf die Werewolf Order davon sprach, dass es eine Geheimgesellschaft wie die Thule Gesellschaft sei, sowie sich um eines der größten Ereignisse der Weltgeschichte handelt. Gemeint war damit, dass sie für ihr Empire mehr Macht anstrebten als u.a. die zu liberalen Nazis sie umsetzen konnten. Alles im allen kann man sich dabei als Hirnakrobat nur am Kopf kratzen.

„Satanismus ist eine Religion für die Elite. Es ist eine Religion für Anführer. Hitler war ein meisterhafter schwarzer Magier. Sicherlich hat er eine Realität erschaffen. Ich sage ihnen, dass ich weder an gut und böse glaube, noch dass jemand darüber entscheiden kann was gut und böse ist. Es basiert alles auf historischen und kulturellen Werten.“ -Nikolas Schreck

Von Bob Larson wurde im Jahr 1988 Nikolas mit Zeena das erste mal interviewed, wobei Nikolas eher für die Werewolf Order sprach. Anstatt für die Satanskirche, die eine Idee anstatt einem Gebäude repräsentiert. Er machte deutlich, dass er Rock und Metal hasst. Und sprach da u.a. von einer Weltherrschaft, wobei laut der biblischen Überlieferung wie auch Anton LaVay in der Joe Pyne Radio Show es zugab, der Teufel als Gott der Herrscher auf der Erde sei. Und Gott im Himmel. Nikolas sprach jedenfalls davon, dass nicht jeder dieser Religion beitreten könne, der Satanist sein wolle. Im übrigen, glaubte er nicht an den Teufel, weil dieser wie Jesus aus der menschlichen Vorstellungskraft stammt und ein Märchen darstellt. Alles Illusion?

„Satanic visions, the world is black
Desecration unfolds the past
Ritual abuse, child in pain
Ritual abuse, again and again“

Neu ist jedenfalls, dass sich in der Berichterstattung mehr oder weniger etwas geändert hat. War also der Medienbericht „Ihr Kinderlein kommet…“ in den frühen 1990er Jahren neben anderen ziemlich oberflächlich und drosch auf die Musik und ihre Fans ein, die sich düsteren Themen widmet, wodurch künstliche Grenzen mit der Meinungsfreiheit durchbrochen einen Tabubruch darstellten, so berichtete ZDF-Neo ein Jahrzehnt nach der Jahrtausendwende in der Sendung Wild Germany über den Satanismus differenzierter. Denn so wie es u.a. auch in der berühmten Tatort Fernsehenserie in der Episode „Der Abschaum“ dargelegt wird und in den Büchern von Guido Grandt in der weise ebenso Erwähnung findet, haben die allermeisten aufgedeckten und unaufgedeckten Ritualverbrechen, die nun von „lediglichen“ Grabschändungen einzelner Täter bis hin zum unorganisierten und organisierten Ritualmord reichen, eigentlich gar nichts mit dem sog. Jugendsatanismus zu tun, der sich u.a. mit Bezug auf das Paranormale, auf Seancen, Tarotkarten legen und Runen werfen beschränkt. Dennoch gilt es mir hier auch nicht zu verharmlosen, sondern vor den Gefahren so deutlich wir nur möglich zu warnen. Sechs Jahre vor dem bestialischen Mordfall in Witten hat schon im Jahr 1995 die Landesregierung Baden-Württenbergs nach einer großen Anfrage der CDU-Fraktion erklärt, dass eine Gefährdung der Gesellschaft durch Okkultismus und Satanismus besteht. Doch erst über ein Jahrzehnt danach trat ein Missbrauchbeauftragter der Regierung an die Öffentlichkeit und packte aus, wie das in dem Artikel „Es werden sogar Kinder vor der Kamera umgebracht“ nachzulesen ist. Wieso aber tappten Ermittlungsbehörden im Dunkeln? Brauchte es solangebis manch einer dank der Diplomarbeit zum Thema “Satanismus – Gefahr für die Innere Sicherheit?“ (Fachhochschule Villingen in Schwenningen) im Jahr 2001, also nicht mehr auf beiden Augen blind war?

„Für die meisten Menschen von uns besteht scheinbar kein Grund sich mit dem Thema des Satanismus auseinanderzusetzen. Dies erfolgt meist nur dann, wenn man selbst oder als Angehöriger, auf welche Weise auch immer, mit dem Satanismus konfrontiert wird. Plötzlich stellt man fest, dass man im Moment der Konfrontation mit dem Satanismus überfordert ist. Dies rührt i.d.R. daher, dass man zu wenig über Gefahren, Ursachen und Erscheinungsformen des Satanismus, weiß. Dem Normalbürger kann diesbezüglich kein Vorwurf gemacht werden. Wie verhält es sich aber bei den Ermittlungsbehörden, insbes. bei der Polizei? Ist es nicht ihre Aufgabe Gefahren für jeden Einzelnen von uns abzuwehren – einschließlich Gefahrenvorsorge – sowie die vorbeugende Bekämpfung von Straftaten zu betreiben ?“

Und Martha Schalleck schreibt in ihrem Buch „Rotkäppchens Schweigen“:

„Hinzu kommt: „Ritueller Missbrauch“, Satanismus und „Mind Control“ sind keine Straftaten und müssen deshalb in Urteilen gegen die Täter nicht einmal erwähnt sein. Es gibt keine systematische Erfassung entsprechender Straftaten. Zudem sind die ermittelnden Beamten mit den okkulten Symbolen und Anzeichen oft nicht vertraut.“

 

Der Nährboden der Vorurteile: Provokation und schlechte Recherche

In dem Vice-Artikel „Drei Jahrzehnte satanistischer Verbrechen im Überblick“ erwartet man als jemand, dem die Thematik durch Bücher oder Dokumentationen bekannt ist, anhand der Überschrift mehr als dieser an Inhalt vorweisen kann. Richtigerweise wird wegen den sog. berüchtigen Verbrechen der norwegischen Black Metal Szene geschrieben, dass das anzünden von Kirchen in der Presse und von der Öffentlichkeit fälschlicherweise als satanische Verbrechen verstanden wurden.

Nun. Und auch wenn ich u.a. von Varg Vikernes seinen extremen Ansichten über die drastische Bevölkerungsreduktion genausowenig was halte, wie von denen der globalen Elite, so ist es dennoch interessant, dass Varg sich auf seinem Youtube Kanal ThuleanPerspective dazu äußert. Verurteilt wurde der Black Metal Musiker Varg von Burzum wegen Mord am Black Metal Musiker Euronymous von der Metalband Mayhem, sowie u.a. wegen Kirchenbrandstiftungen. Vor Gericht sagten Zeugen aus bezüglich der Kirchenbrandstiftung zur Falschaussage gezwungen worden zu sein, aber das hatte demnach keine Wirkung auf das Urteil. Und nach Varg seiner Aussage und der von anderen Zeugen plante Euronymous damals Varg umzubringen. Varg hörte es sogar am Telefon mit, wie er das sagte. Meiner Einschätzung nach war er davor an Bedeutung zu verlieren und machte sich größer, als er es war. Als Varg in Begleitung wegen einem Label-Vertrag nach Euronymous mit dem Auto einen langen Weg fuhr, war er Nachts bei ihm in der Wohnung. Euronymous war überrascht, griff ihn an, bekam die Panik und eilte zur Küche, um ihn mit einem Messer umzubringen. Aber Varg brachte es fertig ihn daran zu hindern. Als Euronymous dann ins Schlafzimmer wollte, glaubte Varg, dass sich dort die Shotgun befand, mit der ein weiterer Musiker aus der Band Mayhem sich das Leben nahm.

Nach seiner Aussage, habe Varg in Notwehr mit einem kleinen Taschenmesser Euronymous getötet. Auch wenn die vielen Messerstiche übertrieben waren, können meiner Meinung nach die hochkochenden Emotionen schon so dazu geführt haben, wie er es behauptet. Im deutschen Recht spricht man bei der überschreitung der Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken von einer Notwehrüberschreitung, die hierzulande nicht bestraft wird. Erwähnenswerterweise erzählte in einem Video Varg u.a. noch davon, dass laut psychiatrischen Gutachten er kein Psychopath sei. Wie auch in weiteren (die in der Videoplayliste unten eingebunden sind), davon wie bezüglich einer von der Politik angeordneten Razzia wegen angeblichen Terrorverdacht, es glattgelogen war, dass er eine Email Adresse habe, über die der Kindermassenmörder Anders Breivik ihn sein Manifest sandte.

Heutzutage ist Varg mit seiner Frau ein sog. Prepper, schult seine Kinder beim Homeschooling sodass die staatlichen Prüfer staunen, braucht in Frankreich keine Steuern zahlen, lebt ziemlich unabhängig auf eigenem Grund und Boden, um diverse Krisen überleben zu können und ohne White Supremacist zu sein, verbreitet er im Internet auf der anderen Seite manche seiner dennoch fragwürdigen Ansichten. Der dunkle Parabelritter bezeichnet ihn als Demagogen, aber ob das zutrefflich ist wird sich zeigen. Fairerweise möchte ich zumindest das Bild vermitteln, dass ich ohne Vorurteile durchs zuhören mir im guten wie im schlechten gemacht habe. Wenn man sich ohne Sprachbarriere die Zeit nimmt und die norwegische Dokumentation „Satan Rides The Media“ anschaut, wird man jedenfalls nicht nur in Erfahrung bringen, dass Varg durch die oberflächlichen Medienberichte zu sowas wie einem „Popstar“ wurde. Sondern auch, dass der Bassspieler von Mayhem darin äußerte, dass sie um Menschen die Zeitungen lesen zu schocken sagten, sie seien Satanisten.

„Das ist was das Benzin ins Feuer goß, dass Black Metal Musiker Satanisten sind, weil das eigentlich keiner von ihnen ist.“

 

Doch zurück zum eigentlichen Anliegen bezüglich ritueller Gewalt bzw. einem Ritualmord. Ein weiterer Vorfall vor dem Mordfall von Witten, der die sog. „Schwarze Szene“ wegen ein paar Spinnern ebenso verunglimpfte, ereignete sich im Jahr 1993 bei dem Mordfall von Sondershausen, als der Schüler Sandro Beyer von den Mitgliedern der NSBM-Band Absurd in einer Hütte im Wald grausam ermordet wurde. In dem Buch „Lords of Chaos“ wurde Beyer im nachhinein sogar als Volksschädling bezeichnet. Und wie man es durch Bücher von Grandt nachlesen kann, ging es den sog. Musikern von Absurd, wie Grandt es zitierend schreibt, einfach ums töten. In Anbetracht auf Sondershausen ist jedenfalls beim Mordfall von Witten auffallend, dass „als 2001 Manuela und Daniel Ruda aus dem Ruhrgebiet den 33-jährigen Frank H. umbrachten, das in der Presse als „neuer Satansmord“ bezeichnet [worden ist]. Bei den Tätern wurde u.a. eine „Feindliste“ gefunden, die den Namen von Sandro Beyers Mutter enthielt.“ Ebenfalls heißt es auf Wikipedia im Bezug auf die Stellungsnahme des Richters Jürgen Schuppner, die er in der Dokumentation „Satansmord – Tod eines Schülers“ tätigte, dazu: „Es war in gewisser Hinsicht ein Satansmord..“.

Es heißt zwar weiter, dass es nicht das geringste was mit einem Ritual oder einer satanistischen Tat zu tun habe, ohne die Vorbereitungen bzw. Zeremonie, doch war es in Sondershausen bekannt, dass Sebastian als oberster Priester dieser Gruppe, wie er sich gegenüber einem Zeugen ausgab, mit ihnen das eigene Blut trank und Menschenopfer ins Weltbild passten, wie der Zeuge dies darüber hinaus am 1. Dezember 1992 an die Stadt schrieb. Ebenso war dem evangelischen Pfarrer Jürgen Hauskeller bekannt, dass sie sich während ihrem Blutritus bei einer Satanstaufe neue Namen gaben. In dem Buch „Schwarzbuch Satanismus – Innenanschau eines religiösen Wahnsystems“ von den investigativen Enthüllungsautoren Guido und Michael Grandt, sagte im darin zitierten Vernehmungsprotokoll Sebastian Schauseil folgendes:

„Ansonsten als Einflüsse wüßte ich nur anzugeben eventuell die Musik, das heißt, ich möchte Heavy-Metal, diese Musik, jetzt nicht in den Dreck ziehen oder so, aber es wird ja sehr viel von Gewalt und Mord gesungen. [Das] war irgendwie ein Nebenfakt. Videos würde ich ebenso nicht als Hauptfaktoren angeben. [Ich] habe vor einiger Zeit mal eine Stimme gehört, die hat nur zwei Worte gesagt. [Ich] war völlig allein im Raum und die Stimme war so als ob sie direkt neben mir war, und der Wortlaut war irgendwie Küster Meier, [ich] habe es nicht genau verstanden. Inzwischen bilde ich mir ein, hätte das auch heißen können, ‚töte Beyer‘.“

Hm. Also nach Schauseil seiner Aussage hört sich das alles nach einer akkustischen Halluzination an, die oft bei einer Schizophrenie auftaucht, bzw. einer Shizophrenen-Psychose. Zu den Symptomen zählen u.a. eben Wahnvorstellungen, Halluzinationen (häufig akustische Halluzinationen in Form von miteinander sprechenden, Befehle erteilenden, schimpfenden oder die Handlungen des Erkrankten kommentierenden Stimmen). Weltweit erleiden rund ein Prozent der Menschen eine Psychose. Dabei scheint es zwischen verschiedenen Kulturen keine oder nur geringe Unterschiede in der Häufigkeit zu geben. Die Ausformung der Symptome scheint dagegen häufig durch äußere Faktoren beeinflusst. Als Symptome ersten Ranges gelten dabei: akustische Halluzinationen in Form von dialogisierenden oder kommentierenden Stimmen, Ich-Störungen in Form von Gedankenlautwerden, Gedankenausbreitung oder Gedankenentzug, Wahnwahrnehmung, körperliche Halluzinationen, äußerliche Beeinflussungserlebnisse des Fühlens und Wollens.

Bevor ich weiter auf den Fall eingehe, sei darauf verwiesen, dass nun nicht nur auch die Rudas sagten auf Befehl des Teufels getötet zu haben, sondern es auch den Fall von Ronald DeFeo Jr. aus Amerika gibt, der es im Jahr 1979 sogar nach einem Buch auf die Leinwand brachte, mit dem Hollywood Film Amityville Horror. Ronald Joseph „Butch“ DeFeo hatte im Jahr 1974 seine gesamte Familie erschossen, als sie in ihren Betten schliefen. Und gab an seine Familie getötet zu haben, weil fremde Stimmen in seinem Kopf es ihm befohlen hätten. Doch das Gericht befand diese Behauptungen sowie die Verteidigungsstrategie für unglaubwürdig. Da es eindeutige Hinweise dafür gab, dass er nach der Tat wohlüberlegt und rational gehandelt hatte, wurde er des Mordes für schuldig befunden und für jeden Mord zu je 25 Jahren Haft verurteilt. Die Amityville Horror Filmserie handelt insgesamt von einem Spukhaus bei dem im Keller des Hauses sich ein Eingang zur Hölle befindet. Weiter heißt es zu DeFeo auf Wikipedia: Bis heute wird die Frage diskutiert, ob Ronald DeFeo die Morde allein begangen hat oder ob es Tatbeteiligte gab. Hintergrund sind Anmerkungen in den Aufzeichnungen von Polizeibeamten und Tatortermittlern, nach denen die Reihenfolge der Tötungen ungewöhnlich schnell ablief.

Für eine Mittäterschaft durch Zweite oder gar Dritte spricht der Umstand, dass offenbar keines der Opfer versucht hatte, zu fliehen oder Ronald anzugreifen. Die lauten Schüsse hätten die restlichen Familienmitglieder aufwecken müssen. Die tatsächlichen Motive für die Morde sind unbekannt. Da Ronald DeFeo bis heute bei jeder polizeilichen Befragung und bei jedem Interview widersprüchliche Angaben zum Motiv und zum Tathergang macht, liegen zahlreiche Mutmaßungen und Theorien vor.“ Große Aufmerksamkeit generierte nun also dieser Hollywood-Film durch die Familie Lutz, die nicht mal ein ganzen Monat in diesem Haus verbringen konnten, weil es dort zu paranormalen Erscheinungen gekommen sei. Kurzum beschäftigte sich der Familienvater George Lutz mit dem okkulten, wie das sein Stiefsohn erzählte, weshalb er das Haus vermutlich aufgrund DeFeo Aussage kaufte und es somit eine irgendwie Selbtserfüllende Prohezeihung gewesen sein mag, als die Lutzes vor dem Bösen flüchteten. So heißt es auf der Webseite Immobilien- kaufusa: „Die Familie Lutz wusste, dass in ihrem neuen Haus Morde begangen worden waren, hielten vor dem Kauf Familienrat und kamen überein, dass sie damit umgehen konnten.“

Doch zurück nun nach Deutschland, zu Sondershausen. Hatte Schauseil also wegen seinen Horrorfilmekonsum vielleicht den Film und Fall um DeFeo gekannt und dachte sich auch einfach zu behaupten eine Stimme gehört zu haben um als nicht zurechnungsfähig zu gelten? Wie dem auch sei. Geplant war damals von Bandmitgliedern der NSBM-Band Absurd irgendwen so wie in dem Film ‚1492‘ das Genick zu brechen. Als zweiter Haupttäter war Hendrik Möbus laut Schauseil dieser Idee verfallen. Der verhörende Beamte fragte ihn dann: „Also stand von vornherein und auch bevor Beyer als Opfer feststand für Sie fest, irgendwann jemand umbringen zu müssen?“ Daraufhin äußerte sich Schauseil so:

„In gewisser weise schon. Das heißt, der Gedanke, jemanden umbringen zu wollen oder mehr oder weniger zu wissen, einfach das zu tun, dieser Gedanke steckt schon seit längerer Zeit in meinem Kopf. Einfach aus dem Muß heraus, aus diesem Muß, es zu tun, nicht um sich selbst zu bestätigen, sondern einfach, um sich selbst am Leben zu erhalten, ohne daß er jetzt mein Leben bedroht hätte.“

Nach dem erläuterten Tötungsplan und den tatsächlichen Tathergang, der an der Realität scheiterte, fragte der verhörende Beamte u.a.: „In welchem Zusammenhang steht die Tat vor dem Hintergrund des Satanismus?“, wie auch ob deren Glaube solch eine Handlung zuließe, worauf Schauseil antwortete:

„Wir haben das nicht aus religiösen Gründen getan, also nicht, um ihn zu opfern. Wir haben ihn einfach so, ohne religiöse oder antireligiöse Hintergründe ermordet. … Rein theoretisch schon – das heißt, der wahre Satanismus sieht zwar von Menschenopfern und Tieropfern ab, da das keinen Sinn erfüllt. Aber es war ja keine Opfertat, und da der Teufel der Widersacher des Menschen ist, ist die Tötung eines Menschen also durchaus kein verwerfliches Delikt in unserem Glauben.“

Und ich dachte immer der Teufel sei der Widersacher Gottes? Naja. Weiß man über die Hirnforschung jedenfalls davon, dass bei Menschen es eine Tötungshemmung gibt, die wegen dem Gewissen und damit wegen der Vernunft durch die unersätzliche Mutterkindbindung aufgebaut wird, sieht man an den Äußerungen also exemplarisch, dass auch wenn von einem Satanismus geredet wird, der keine Tötungen dulde, sich dann zwischen den Zeilen ja logischerweise eher der falsche Satanismus warmgehalten wird. Gemeint ist damit jener beider Okkultisten Aleister Crowley (dessen Beschäftigung mit Sexualmagie ihn in Kontakt mit dem O.T.O. brachte) und von Anton LaVey. In diesen modernen Varianten des Neosatanismus, schreibte z.B. schon Crowley in dem Buch „Magick in Theory and Practice“:

„Für die höchste spirituelle Arbeit muss man dementsprechend das Opfer wählen, das die größte und reinste Kraft in sich birgt. Ein männliches Kind von vollkommender Unschuld und hoher Intelligenz ist das befriedigenste und geeigneteste Opfer.“

 

Tue was Du willst, solange Du niemand anderes dabei schadest

Wer in meinen auf gut deutsch gesagt libertären Augen aus eigenem Antrieb ohne Notwehr einen anderen Menschen verletzt oder gar tötet, hat in der Regel ein nicht richtig funktionierendes Gehirn, in dem man, um es auf den Punkt zu bringen, mit den neusten Errungenschaften der modernen Wissenschaft durch Gehirnscanner keine Aktivitäten nachweißen kann, die auf eine Mitgefühlsfähigkeit hindeuten. Psychopathen und Narzissten, sollten daher aufgrund ihrer gefährlichen Persönlichkeitsstörungen auch vom Normalbürger erkannt werden können, da sonst es dazu kommt, dass wie Geschehen, solche kranken Köpfe einen Kultstatus erlangen, durch den es schwer ist an andere Menschen dran zu kommen, da jene glauben es ginge mit den Worten: „Tue was du willst, sei das ganze Gesetz“ nur einfach um Freiheit.

Richtigerweise müsste es heißen: „Tue was Du willst, solange Du niemand anderes dabei schadest.“ Es liegt wohl an der leichtgläubigkeit mancher Menschen, die auf der einen Seite meinen, dass Opferungen nichts mit Satanismus zu tun haben, aber auf der anderen Seite nicht gelernt haben ihre Mitmenschen akkurat einschätzen zu können.

Und somit das verharmlosende Gerede gewisser Sektierer oder sinnsuchender Verwirrter fast kritiklos übernehmen, ohne aber in der Literatur nachgelesen zu haben, ob das auch alles so stimmt oder nicht doch anders ist. Und verstehen Sie mich nicht falsch, wir werden ja quasi ins Christentum reingeboren, wer dagegen rebelliert, kann anhand der Gläubigen schnell was teuflisches unterstellt bekommen. So z.B. wenn aufgrund der normalen Entwicklung eines Kindes, diesem ein böser Willen in der sog. Eroberungsphase unterstellt wird und die Erwachsenen so religiös konditioniert sind, dass sie auch in den nächsten Jahren noch das Kind bis in die rebellische Jugendlichkeit hinein als Satansbraten beschimpfen, wenn’s aufmuckt.

Es gleicht damit einem negativen Vorurteil, wodurch durch die psychologischen Vorgänge man vielleicht dann anstatt das eine das andere wählt. Man muss ja nicht an den Teufel glauben, nur die provokation ist als ein symbolischer Akt der Abgrenzung vom Christentum zu verstehen. In meinen Augen ist das schon eine verständliche Reaktion, aber sollte man bedenken, dass der Teufel Teil biblischer Mythologie ist. Um an ihn glauben zu können, muss man zwangsweise die Bibel ebenso als glaubhaft anerkennen. Und wie ich dazu stehe steht sicherlich auf einem ganz anderen Blatt.

Vorurteile und Mobbing in der Schule: „Hey Satan!“

Erinnern kann ich mich jedenfalls noch gut daran in einer Agenda 21 Schule als angehender Metalfan von Mitschülern gefragt worden zu sein, ob ich an Gott glaube. Nun, dass diese Frage mir mehrfach gestellt wurde, wird an einem äußerlichen Auftreten liegen, zumal ich nach der Jahrtausendwende in dem eigentlichen „Reisegeschäft“ Alcantagram als Schmuck eine Kette mit Pentagram und eine weitere mit umgedrehten Kreuz erwarb, was ich beides daher in der Schule und im Konfirmationsunterricht trug. Die Frage konnte ich nicht richtig beantworten, weil ich zweifach häusliche Gewalt bisdahin überlebte und an den sog. lieben Gott so nicht mehr glaubte. Die Antwort war eigentlich nein, allerdings hat ja auch schon der deutsche Philosoph Immanuel Kant im Zeitalter der Aufklärung den Standpunkt vertreten, dass man die Existenz weder beweisen noch leugnen kann. Etwas zu glauben oder zu wissen ist ein großer Unterschied. Ich mag die Eingottreligionen aus diversen Gründen jedenfalls nicht, allen voran, weil dieser liebe Gott es zuließ, dass wie eine Religionslehrerin eines Tages eben halt ein paar Jahre zuvor in der vierten Klasse schockierenderweise uns das erzählte, Kinder abgeschlachtet wurden und deren Körperteile an irgendwelchen Kronleuchtern hingen. Religion ist grausam.

Und ja, sicherlich wird die Frage auch gestellt worden sein, weil neben dem provokanten T-Shirt das die Aufschrift „Antichrist“ trug, auch die schwarzen Bandshirts oft brutal waren. Mir ging es damals nur um die Musik, die für mich viel ausdrückte, was man nicht so einfach kurz und knapp erklären kann. Aber auch wenn ich auf die weitere Frage der Mitschüler, ob ich an den Teufel glaube, nein gesagt habe, war ich nach dem Satansmord von Witten wehementen Vorurteilen ausgesetzt. Es war egal was ich sagte. In den Pausen konnte man nichtmal in aller Ruhe als offensichtlicher Metalfan – dem eigentlich egal war was die anderen denken, zumal wenn man sich nicht ärgern lässt, diejenigen die ärgern wollen sich selber am meisten ärgern -, sich auf den Weg zum Schulkiosk begeben, ohne von in der Regel muslimischen Mitschülern als „Satan“ bezeichnet zu werden. Erst hat es nur etwas genervt, doch dann wurde mit der Zeit vor allem in der Schulklasse daraus mobbing, weil „Satan“ meinen bürgerlichen Namen fast verdrängte. Wenn ich Zuhause war, war ich dann oft noch wütend auf die Mobber, hörte Musik und beruhigte mich.

Am 2. Oktober 2012 drückte die schottische Frontsängerin der Rockband Garbage ihre Gefühle über die Musik Industrie aus. Mit Bezug auf die Vorurteile, durch die ich mobbing erlebte, wobei Shirley in ihrer Schulzeit auch Mobbingerfahrungen gemacht hat, bringen folgende Worte bezüglich einer eigenen Sprache die die Musik darstellt, das was ich wie viele andere fühlte mit folgenden Worten auf den Punkt:

„Die Musik Industrie ist so verdammt verrückt. Es geht nur darum Alben zu verkaufen und Geld zu machen. Der Punkt ist, als ich Jugendlich war, war Musik mein Leben. Sie sprach über Dinge für die ich nicht die Sprache hatte darüber zu reden. Sie füllte die Räume aus, die meine Freunde, Liebhaber und Familie nicht auszufüllen vermochten. Sie lehrte mich, bildete mich, füllte mich aus.“

Sehen Sie hier ein Musikvideo über Mobbing in der Schule von Dust in Mind:

Hauptsächlich hat die Frage also mit der Musik zu tun gehabt, die mir im Gegensatz zum christlichen Glauben den Halt gab, weil ich dadurch lernte, dass man sich erst selbst liebend akzeptieren muss, bevor man überhaupt jemand anderes lieben kann. Und um daher auch noch einen sog. Satanologen zu Wort kommen zu lassen. Laut dem Buch „Schwarzbuch Satanismus“ der Gebrüder Grandt, trat der Satanologe Josef Dvorak im Februar 1994 in der TV-Sendung „Einspruch“ von Ulrich Meyer auf. Ähnlich wie der ehemalige Satanist Nikolas Schreck der wie Zeena Schreck wohl den „guten Teufel“ in der Gestalt des ägyptischen Gottes Seth fand und das mit dem Buddhismus vermengte, äußerte Dvorak bei „Einspruch“ dass,

„der ‚echte Satanismus‘, die ‚Church of Satan‘ von LaVey, jede Rockmusik, Heavy-Metal, Black-Metal, Death-Metal, ablehne mit der Begründung: Das macht aus Teenagern unbewußte Zombies. Satanismus ist ein Gegner von Black-Metal und Heavy-Metal“ 

Und heißt es im Buch „Heavy Metal – Die Bands. Die Fans. Die Gegner.“ von Bettina Roccor im 5. Kapitel „„Faschistoid, satanisch, brutal“ – Das vernichtende Urteil“ unter der Überschrift „Was man lange genug herbeiredet …“:

„Gäbe es die vielen Heavy Metal Zeitschriften, Fanzines und Spezialsendungen nicht, so wäre man auf die Informationen angewiesen, die in den bürgerlichen Massenmedien veröffentlicht werden. Das käme glatter Desinformation gleich. Dabei finden die wirklichen Schwarzen Messen vor allem in elitären Kreisen statt, die nur eine handverlesene kleine Gruppe sensationslüsterner Erwachsener zulassen. Diesen Satanismus, finden die meisten Metalfans pervers und krank. Besonders das Opfern von Tieren bei Schwarzen Messen wird zutiefst verabscheut.“ 

Wegen den Vorurteilen, die durch NSBM auf die Kultur des Heavy Metal einen braunen Schleier wirft, heißt es darüber hinaus im Dokument zur Fachtagung des Verfassungsschutzes Brandenburg bezüglich einer sog. Kultur des Hasses:

„Wenngleich, wie gezeigt, die breite Heavy Metal-Szene nationalsozialistisch codierte Symbolik ablehnt, bleibt der unreflektierte Umgang mit faschistischer Ästhetik in Teilen des Black Metal nicht ungefährlich. Black Metal zählt in der Gegenwart zu den kommerziell stärksten und künstlerisch einflussreichsten Subgenres des Heavy Metal. Black Metal verfügt damit über eine breite Strahlkraft. Hier gilt es Aufklärungsarbeit zu leisten; dies ist dabei jedoch weniger die Aufgabe des Verfassungsschutzes, sondern vor allem der Szene selbst.“ 

Und heißt es darin auch erwähnt zur Metalkultur in islamischen Ländern:

Für junge Menschen in islamischen Ländern ist Heavy Metal Ausdruck und Ventil eines Lebensgefühls, das durch Repression und Perspektivenlosigkeit geprägt ist. Der Frust richtet sich vor allem gegen die korrupten politischen Systeme, die Kultur zensieren und den jungen Menschen kaum Freiraum zubilligen. Der Begründer der Heavy Metal-Szene in Marokko, Reda Zine, fasst dies in einem Satz zusammen: „Wir spielen Heavy Metal, weil unser Leben Heavy Metal ist.“ Die Szene wächst rasch. Das Potenzial, das in solchen Musik-Szenen steckt, beunruhigt die betroffenen Regierungen in nicht geringem Maße. Drastische Gegenreaktionen sind die Folge. In Ägypten wurden beispielsweise 1997 fast 100 Metal-Fans nach einem Konzert verhaftet. Sie wurden beschuldigt, den Teufel zu verehren, den Islam zu untergraben und Tieropfer mit Katzen durchzu- führen. Sie seien Satanisten, die für einen internationalen Kult der Teufelsbeschwörung rekrutieren würden.“

Und Desweiteren heißt es auf der Internet-Enzyklopädie Wikipedia folgendes, was mir im Psychologieunterricht einer etwas anderen Abendschule vor zehn Jahren die Augen weit öffnete bezüglich dem Thema Konditionierung und Vorurteile:

„Vorurteile sind oft negative oder ablehnende Einstellungen gegenüber einem Menschen, einer Menschengruppe, einer Stadt oder Gemeinde, einer Nation oder generell einem Sachverhalt. Vorurteilsbildung wird als „Übergeneralisierung“ interpretiert, bei der unzulässigerweise von einzelnen Eigenschaften eines Individuums auf Eigenschaften aller Individuen einer Gruppe geschlossen wird. Vorurteile besitzen einen emotionalen Gehalt und treten als deutliche, stereotype Überzeugungen auf. Sie implizieren oft negative Gefühle und Handlungstendenzen und können zu Intoleranz und Diskriminierung führen.
Vorurteile werden auf Grund eines wahrgenommenen Gruppendrucks akzeptiert, so werden sie auch leichter übernommen. Die Menschen, die das Ziel von Vorurteilen sind, erleiden zahlreiche Nachteile, besonders wenn sie zu einer Minderheit gehören. Zusätzlich zu den schon genannten Folgen wie Feindseligkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung usw. können sie unter der Angst leiden, dem Vorurteil gegen ihre Gruppe tatsächlich zu entsprechen. Negativen Stereotypen, die auf falschen Informationen beruhen, kann Aufklärung entgegenwirken. Um Zugriff auf unbewusste und oft ungewollte Vorurteile zu bekommen, ist es notwendig, sie bewusst zu machen.“ 

Die übergeneralisierte Interpretation, die aufgrund einem Bild im denken ausgelöst wurde führte mit den oberflächlichen Medienberichten über der Konditionierung zu negativen Vorurteilen über die wiederum der Weg zum mobbing geebnet war. Aber ein „Teufelsanbeter“ zu sein, war nicht das einzige Vorurteil. Ein weiteres hängt ebenso mit einzelnen Personen zusammen, durch deren Verbrechen die Schuld ebenso in der Musik gefunden werden wollte. Gemeint sind die Schulamokläufe in Amerika und Deutschland. So können Sie zur Kontrovese um Slipknot lesen:

„Nach dem Amoklauf von Erfurt im April 2002 wurde von der britischen Zeitung „The Sun“ berichtet, der Attentäter Robert Steinhäuser sei durch einen Slipknot-Song mit dem Titel „School Wars“ zu seinem Amoklauf inspiriert worden. Ein solcher Song der Band existiert jedoch nicht. In einer offiziellen Stellungnahme der Band heißt es: „Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern und deren Angehörigen, die unter diesem sinnlosen Gewaltakt leiden müssen. Es ist jedoch grotesk, einer Band oder einem bestimmten Musikstil die Schuld für diese Tat zu geben. Slipknot schrieben keinen Song mit dem Titel „School Wars“, und würden niemals Menschen dazu aufrufen, andere zu töten. Wir sind ein Hoffnungs- schimmer für die Jugendlichen, kein Sündenbock für Massaker dieser Art. Indem wir denjenigen, die unter der Tat und deren Folgen leiden, unser aufrichtiges Beileid aussprechen, übernehmen wir dennoch keine Verantwortung dafür. Um es noch einmal zu betonen: Wir beten für die Familien der Opfer. Danke.““ 

Und gegenüber dem Vorurteil, dass gemobbte Schüler zum Amoklaufe tendieren, obwohl sie eher zum Selbstmord tendieren, heißt es in einem Artikel der Berliner Zeitung zu einer Studie zu Schulmassakern, dass Amokläufer selten Mobbingopfer sind. Wie schon erwähnt, braucht es dazu verminderte Empathiefähigkeit. Im übrigen waren bei den meisten, wenn nicht allen Schulmassakern der letzten Jahrzehnte in den USA die Täter auf Tabletten, die ihre Hirnchemie so veränderte, dass sie sich nicht selbst mehr regulieren konnten. Ein solches tragisches Beispiel stellt u.a. Kurt Danysch dar, der als achtzehnjähriger seinen Vater tötete, sich seitdem im Gefängnis befindet und mit Briefen vor den Selbst- und Massenmordpillen warnt. Interessanterweise schrieb die deutsche Metalband Eisregen (deren Lieder eine düstere Poesie darstellen, wenn man so will), anhand Polizeiberichte das die Tat verurteilende Lied „17 Kerzen am Dom“ über den Amokläufer Robert Steinhäuser, in dem folgende Textzeilen gesungen werden: „Denn all den Fragen der Hinterbliebenen entzieht er sich durch diese feige Tat. Was hättest Du all jenen geantwortet denen blieben nur die Tränen am Grab? 17 Kerzen brannten am Dom als Zeichen der Trauer einer ganzen Nation. 17 Menschen starben durch Erfurts schlimmsten Sohn. 17 Kerzen brannten am Dom. Und Robert, Du warst eine davon. 17 Menschen starben für deine 10 Minuten Ruhm.“

Wissenschaft macht den Unterschied

Kurz zusammengefasst handeln die Ritualverbrechen in dem Vice-Artkel von Metal- musikern, Metalhörern, sowie den Anhänger okkulter Ideologien bzw. Sekten. Das schlimme daran aber ist, dass in der Presse und Öffentlichkeit lange propagiert und geglaubt wurde, dass die Rock- und Metalmusik an allem Schuld sei, dass sie gewaltätig mache, was durch einer australischen Studie meinen Erfahrungen getreu mittlerweile widerlegt wurde. Anders ausgedrückt, haben wir es mit einem gewissen prozentualen Anteil von Menschen mit gefährlichen Persönlichkeitsstörungen zu tun, welche wiederum bei den Menschen, mit denen sie zutun haben, einen Scherbenhaufen nach dem anderen hinterlassen. Es heißt oft von Angehörigen, dass derjenige doch so nett gewesen sei und an die Bösartigkeit lange nicht geglaubt werden konnte, aber hinter den Manipulationstechniken blicken die wenigsten!

Das ist für mich der Hauptgrund diesen Artikel mit einem offenen Geist ohne einem limitierten Blick auf die Dinge zu schreiben. Daher komme ich auf die Heavy Metal Musik, die ja aufgrund von wenigen Menschen für vieles schlechte verantwortlich gemacht wurde, obwohl die allermeisten in dieser sog. „Bewegung“ Menschen sind, die mit solchen problematischen und toxischen Menschen verständlicherweise nicht in einem Topf geschmissen werden wollen. So heißt es zu einer Studie, in dem Artikel „Studie beweist: Das ist die Wahrheit über Menschen, die Heavy Metal hören“, welcher von Henry Fischer in The Huffington Post veröffentlicht wurde:

„Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Heavy Metal den Hörern positive Gefühle suggeriert, inspiriert und ausgeglichener macht.“

 

Bedeutet, dass wenn man mit Heavy Metal aufwächst vieles verarbeiten oder damit umgehen kann, was mit anderen Musikgenren der Popkultur schwerer zu erreichen ist. Jedenfalls wurde nicht nur ich in der Schule nach den Sommerferien aufgrund des Satanmordes von Witten hauptsächlich von muslimischen Mitschülern permanent als Metalfan (dessen äußeres auftreten sie mehr als andere provozierte und aggressiv machte) einfach mobbend „Satan“ genannt. Sondern überschattet diese einseitige Berichterstattung auch die Ritualverbrechen der globalen Elite bzw. z.B. von Adeligen, Ärzten, Anwälten, Richtern, Polizeibeamten, Jugendamtsmitarbeiter, Top-Politikern und Medienmenschen, die selten eine Erwähnung finden.

Die Presse gab den Bürgern somit das Bild mit, dass die Musik böse und an allem übel Schuld sei, weshalb es sich nach meiner Meinung mit so einer sich alles leicht machenden Propaganda um Rufmord einer ganzen Szene handelt, der eine gewisse Zeit lang begangen wurde, da gemäß dem christlichen Glauben ein Sündenbock in die Wüste geschickt werden musste. Exemplarisch sehen kann man das an dem in den 80er Jahren allerersten beschlagnahmten Musikalbum in Deutschland der Rockband Böhse Onkelz, der untergeschoben wurde, die scheuslichste Gewalt gegen Kinder und Tiere gut zu heißen. In dem Lied des gleichnamigen Debütalbums „Der Nette Mann“, springt der Sänger in die Rolle eines Kindermörders, der quasi hinter der Maske der Vernunft gut versteckt, jeder Nachbar von nebenan sein könnte.

Liest man sich richtig in die ganze Thematik ein, stellt man schnell fest, dass die meisten widerlichen Täter von vergewaltigten Kindern in der eigenen mehr oder weniger gutbürgerlichen Familie oder dem Bekanntenkreis zufinden sind. Ich habe die Texte der Böhsen Onkelz schon damals als solche Abartigkeiten verurteilend verstanden. Eben weil u.a. Tom Araya von der Metalband Slayer bestätigend sagte, dass in der Musik die dunklen Aspekte der Gesellschaft widergespiegelt werden. Bekannt war es einfach so gut wie jeden, der mit mir in der Schule zu tun hatte, dass ich als Kind schon die Freddy Krüger Horrorfilme kannte. Was aber nicht direkt dazu gewusst wurde, war, dass ich wegen zweifach überlebter häuslicher Gewalt u.a. mit den Opfern und Überlebenden Protagonisten der Filmreihe insgesamt mitfühlte!

Über die soziale Medienplattform Facebook hat mich nach einer Freundschaftsanfrage im Jahr 2016 die Filmdarstellerin und Sängerin Leazlie Deane angeschrieben. Leazlie schrieb ich daraufhin, dass ich sie aus dem sechsten Freedy Krüger Film, also Freedy’s Dead kannte und ihre Rolle als Tracy wegen der Erfahrung mit einer dysfunktionalen Familie und Häuslicher Gewalt mich mit ihr eine Verbindung fühlen ließ und mir ihre Rolle wegen der gefühlten Emotionalität gefiel. Als jemand der nie eine toxische Person überlebte, kann man nicht wissen, wie man sich danach fühlt. Aber durch den FBI-Profiler Joe Navarro, der das Buch „Die Psychopathen unter uns“ schrieb, kann man erlesen, dass durch den Missbrauch durch menschliche Raubtiere, wie jene Personen mit einer bestimmten gefährlichen Persönlichkeitsstörung nennt, als Mensch es normal ist, dass man eine enorme Wut, die sich schon bis zu Hass steigern kann, auf diese Person entwickelt. Und das auch wenn man eigentlich keiner Fliege was zu leibe tun kann, wie man so sagt. Leazlie schrieb daher erkennend zurück, dass ich wie auch sie ein Überlebender bin, und es ihr leid tut dass ich durch diese Scheiße durchmusste. Nun. Sie spielte in dem Film zwar eine Jugendliche, die in einem Alptraum von der fiktiven Filmfigir Freedy Krueger als perversen Fettsack sexuell belästigt wurde, was auf frühen Missbrauchserinnerungen hindeuten ließ im Film, als er sie anfasste und sie Angst vor dem hatte, was passieren dann wieder könnte. Doch nahm sie im Traum einen Wasserkocher und erschlug ihren Freedy-Daddy damit, wobei sie realisierte dass er eigentlich schon zuvor verstroben war. Bei CracyTrain Radio wurde sie 2013 interviewt und äußerte bezüglich der Filmfigur Tracy, dass sie selber nicht durch ihre Familie sondern durch Pflegekräfte missbrauch erlebte. Durch die Rolle half es ihr mit dieser Realität umzugehen, also konnte sie somit ihre Ängste ins Auge sehen und sie mit der Zeit überkommen. Und wenn man die Filmserie insgesamt betrachtet ist Tracy übrigen die einizige Filmfigur die Freddy überlebte. Der Traum von der Filmfigur lässt jedenfalls darauf schließen, dass sie von ihrem Vater damals als Kind vergewaltigt wurde, es also ihr Alltag war, und er starb vor oder nachdem sie vor ihm sich in Sicherheit befand. Kurzum erkannte sie im Traum, dass eigentlich ihr Vater doch Tod ist, wie ich das auch schon in ein paar preluziden Träumen bei meinem an Krebs verstorbenen getan haben, die jedoch nicht so negativ waren. Es soll zwar der schlechteste Film der Nightmare on Elmstreet Filmreihe sein, aber wegen dem Inhalt, ist das nach Dream Warriors mein allerliebster, da ich es auch u.a. gut finde, was Doc für einen Filmfigur verkörpert wegen seiner Arbeit als Traumtherapeut und der Tatsache, dass er ein luzider Träumer ist, der in dem Film sich seinem Traumbewusstsein bewusst ist, wie man es auch wirklich sein kann. Was mir an den Film auch gefiel, war die Szene bei der die Tochter von Freddy in seinem Unterbewusstsein sich aufhält und so u.a. auf kindliche Erinnerungen von ihm stößt, wie jene bei der er in einer Schulklasse mit dem Hammer einen Hamster tötete. Diese Grausamkeit gegenüber Tieren ist bei menschlichen Raubtieren, also Empathielosen Psychopathen nur typisch, zumal ohne Empathie ein kein Gewissen gibt. Als aber Maggie in seinem Unterbewusstsein sich aufhielt, bzw. Gehirn, waren da auch Türen, die zu den Erinnerungen führten. Die Türen wurden aber durch Strom gesichert, sodass wenn man sie versuchte zu öffnen, einen Stromschlag bekam.

Es passt wunderbar zu der Traumforschung, weil es hierbei Widerstände gibt, die uns daran hindern, dass wenn wir als Menschen über uns und u.a. das frühe Leben durch das Klarträumen mehr in Erfahrung bringen wollen, indem wir über das uns bewusste Träumen direkt in das Unterbewusstsein gelagen, was uns im Wachleben meisten verschlossen ist, denn wird das Unterbewusst alles unternehmen und die Erinnerungen vor uns schützen, auch wenn wir so eigentlich damit umgehen können und solche Sachen aussortiert gehören. Es ging mir also schlußendlich darum mit den Protaginisten den Film mit zu überstehen, wobei ich dadurch verstand, dass das Böse nur Macht haben kann über einen, wenn man daran glaubt, dass es diese Macht besitzt. Bedeutet für mich übersetzt, dass wenn man eine toxische Person so ganz einfach durchschaut, ihre Lügen nicht glaubt, und diverse Manipulationen ebenso wenig taugen. Im Gegensatz zu Freddy war, war für mich Leazlie Deane in der Rolle von Tracy eine vorbildhafte Heldin, da sie Kampfsport für sich trainierte, um sich im akuten Notfall wehren zu können. Kurz gesagt, wurde im Film von Doc geschildert, dass es uralte Traumdämonen gäbe die Freedy ebenso als einen Traumdämon erschuffen, nachdem er als Kindermörder verbrannt wurde. Die Mutter von Freedy war eine Nonne die von tausend Psychopathen laut Drehbuch vergewaltigt wurde, weshalb rein wissenschaftlich betrachtet, es sich um einen genetischen Psychopathen handelt. Wobei die Idee zu den Traumdämonen in mehreren Kulturen anzutreffen ist. In dem Artikel „Sudden and Unexplained: The Sleep Deaths that Inspired Freddy Krueger“ kann man in die Tiefe gehend nachlesen, dass es nur Menschen asiatischer Herkunft waren, die im Schlaf starben, obwohl diese sogesehen als Flüchtlinge kerngesund waren. Die philipinische Folklore nennt solch einen bösartigen Geist „Batibat“, der hinter dem sog. „Bangungut“ stecke, wobei die Schlafenden erstickt werden. Das ist ähnlich die Dämonen Incubus und Sukubus, die ihr Opfer jedoch nur im schlaf beklücken, wenn sie wissen was ich meinte. Damals von Ende der 1970 bis mitte der 80er Jahren starben über 100 Männer asiatischer Herkunft in ihren Träumen und der Drehbuchauto und Regisseur Wes Craven laß darüber Artikel. Dabei handelte es sich um das sog. Sudden arrhythmic deathsyndrome. Jedenfalls filterte der im Jahr 2015 verstorbene Wes Craven als ehemaliger Psychologiestudent die Storys über das im schlaf zu sterben aus durch den Psychoanalytikern Carl Gustav Jung und Sigmund Freud, um daraus ein Mosnter zu erschaffen, dass im Unterbewusstsein lauert. Und ich verstehe diese Traumdämonen in der Filmserie nicht aus einer religiösen Sichtweise, sondern aus einer psychologischen, ähnlich wie es in dem Buch „Schöpferisch Träumen – Der Klartraum als Lebenshilfe“ geschildert wird bezüglich einem heilenden Klartraum. Alles im allen ist die Nightmare On Elmstreet Filmreihe ein eher psychologischer anstelle von religiös insperierter Film, weshalb das eine der wenigen ist, die durchaus bis zu einem gewissen grad Sinn macht, universal verstanden werden kann und unterhaltsam ist.

Auf der Internetseite Gamasutra.com, heißt es in dem Artikel „An Investigation into the Effects of Horror Games“ von Darren McKettrick wegen der parasozialen Beziehung zu verschiedenen Formen der Empathie: „Empathie wird im Oxford Wörterbuch definiert als „die Fähigkeit eines anderen Gefühle zu verstehen und zu teilen“. Empathie ist die Fähigkeit einer anderes Persons emotionale Lage aus deren Perspektive verstehen zu können. Der Psychologe Mark Davis suggeriert dass es drei Arten von Empathie gibt.“ Und klar kann ich nachvollziehend verstehen, dass eine Abstumpfung durch Mediengewalt stattfinden kann. Aber sollte man sich u.a. auch unbedingt vor Augen halten, dass Kinder doch auch schon beim Karneval lernen in eine gute und böse Rolle zu schlüpfen, wie es auch beim Theater nicht anders ist, um was zu lernen. Allgemeinbetrachtet half mir die Musik der Böhsen Onkelz und anderer Bands, meine traumatische Vergangenheit nicht zu verdrängen und die seelischen Wunden mit Zeit und Muse zu heilen. Anders gesagt, verstand ich recht früh, dass Filme und Musik über dunkle Themen etwas kunstvoll auf sicheren Abstand davon darstellen, was mit der fürchterlichen Realität, die man überleben kann irgendwie zu tun hat.

Was ich aber danach mit der Zeit noch lernte, war dass Gewalt und Missbrauch in der Gesellschaft sog. Tabuthemen sind, weshalb ich als unverstanender Jugendlicher von dem Mobbing gefrustet, in Anlehung an Horrorcore und Funsplatter, den ich damals hörte und sah, wegen der absurden Vorurteile ein abscheuliches Splattergedicht schrieb, um das was mir vorgeworfen wurde bildlich dargestellt mit einer wohl zu großen Portion tiefschwarzen Humores zu verarbeiten. Wegen einer Dummheit meinerseits wurde dieses in der umstrittenen Ich-form geschriebene Splattergedicht, leider als Morddrohung von Lehrern ausgelegt, die mich zuvor als satanisch im Klassenbuch betitelten (wobei ich mich als „Heiden“ verstand) ohne mit mir z.B. das Gespräch über satanische Kulte und deren Gefahren gesucht zu haben. Dann wäre schnell klar geworden, dass ich an den Teufel der biblischen Mythologie nicht glaube.

In meinem Fall kann man sagen, dass ich mich alleine gelassen fühlte und die Schule enttäuschend versagten, sodass fast neben das Musik hören als Ventil nur tiefschwarzer Humor blieb. Bei absurden Vorurteilen und einhergehenden Mobbing war eine lyrisch überspitzte Darstellung für mich damals logisch. Nur war es ohne einer vernünftigen Kommunikation relativ leicht fehlzudeuten, wie auch ‚Der nette Mann‘. Gerade weil Gewalt in der Kunst zur Reflektion ein Tabu zu sein scheint. Und das obwohl innerhalb unserer gewaltätigen Gesellschaft, in den Nachrichten eine Horrormeldung nach der Nächsten uns Zuschauer über das sog. Trauma Bonding nachhaltig erreicht. Ich nehme an die Gewalt in der Kunst ist verpönt, weil die alltägliche Gewalt wird überstimuliert lieber verdrängt, anstatt dass um anständige Lösungen zur Prävention zu finden darüber gesamtgesellschaftlich offen und ehrlich nachgedacht wird. Bei der Bundesprüfstelle wäre mein über die Vorurteile mich nachdenklich machendes Splattergedicht – falls vertont, indiziert worden. Ein Grund warum das Splattergedicht nicht also fehlgedeutet wurde, war, dass ich in der Form des lyrischen Ichs, in die Rolle dessen schlüpfte, was mir vorgeworfen wurde, als Metalfan zu sein: Satanisch, brutal und mörderisch. Es ist mir dabei nun auch wichtig zu erwähnen, dass ich früh in meinem Leben wusste, dass Filme von Schauspielern nur gespielt sind und nicht real sind, obwohl sie was reales darzustellen versuchen.

Ebenso verhält es sich mit Videospielen, die ich damals ausgiebig gespielt habe. Neben Survival Horror Adventures ala Resident Evil und Silent Hill, gab es auch Kriegsspiele durch die man aus den Augen eines Soldaten das spielte was damals realität war. Auch wenn es nur eine abgeschwächtes und äußerst verpixeltes Abbild der Realität darstellte. Aber sollte aus keinem Spiel bitterernst werden. Durch Kriegssimulationen fühlte man was es heißt erschossen zu werden, es machte Angst von irgendwen eine Kugel virtuell abzubekommen. Und so dachte man darüber nach, wie es eigentlich auf einem echten Schlachtfeld aussehen würde? Ich wurde somit im Endeffekt durch solche Kriegssimulationen wie Medal Of Honor, emotional so sehr berührt, wie es der langweilige und trockene Geschichtsunterricht nicht vermochte, sodaß wie durch Filme, die die Gräul zeigen, ich vorallem seit dem zweiten Golfkrieg eine Einstellung gegen Krieg entwickelte, weil Krieg pure Gewalt ist. Menschen werden auf Schlachtfelder von Regierungen geschickt um Menschen zu töten, die sie nicht kennen. Nur dass diese befohlene Gewalt moralischer Rechtzufertigen sei. Jede form der Gewalt ist Scheiße, auch wenn man sich nur aus der Not heraus verteidigt.

Das menschliche Gesetz ist das Gesetz des Friedens, aber findet eine respektlosigkeit statt, die sich immer weiter aufbläht. Ja, ich habe durch den Splattertext ohne es eigentlich zu wollen, den Lehrer nicht nur bedroht, sondern auch beschimpft. Die Schimpfwörter gehörten zum Alltag den ich in der Schule erlebte und flossen deshalb nicht um zu beleidigen, sondern als Frustabbausymbol in dem Gedicht mit ein. Wenn ich jedenfalls gemobbt wurde, und sich eine Person erklären musste für das eigene Verhalten, so wurde Gruppennarzisstisch behauptet es sei doch alles nur Spaß. Ich wusste immer, dass Gewalt kein Spaß, sondern Scheiße ist, wusste aber ohne eine Vorbildfunktion nicht anders darauf zureagieren. Der Unterschied nur war, dass ich als mehr introvertierte Mensch in einem stillen Gedicht den vorurteilhaften Sachverhalt zu Papier bringen wollte, um zu sehen wie man eigentlich ohne es laut zu sagen gesehen wurde. Ich konnte mich durch Horrorfilme und u.a. dem Horrorcore in die Situation des Bösen hineinversetzen, aber auch in die des Guten, weil dieses immer Fordergründig war. Es liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir uns als Menschen eher mit schönen Sachen beschäftigen, die Spaß machen und über das Böse lieber nicht ganz so refektiert nachdenken wollen. Immerhin bedeutet dies mit dem kollektiven als auch individuellen Schatten sich zu beschäftigen, der lieber verdrängt wird. Der Schock Rocker Alice Cooper hat jedenfalls als Bühnenshow ein sog. Morality-Play. Von daher kannte ich den Grundgedanken das Böse lyrisch sichtbar zu machen, um darüber nachdenkend es zu verstehen versuchen. Jedenfalls habe ich, auch wenn ich sehr blutige Shirts von der Death Metal band Cannibal Corpse trug, sowie Horror und Splatterfilme sah es ein paar Jahre im Biologieunterricht schon nicht gekonnt ein Kuhauge aufzuschneiden. Also, konnte ich damals sehr blutrünstige Filme ansehen. Heutzutage ist man aber viel sensibeler geworden als früher, zumal ich mehr mit der Intuition im Kontakt bin.

Im März 2001 fand in Bremen jedenfalls eine Diskussionsrunde gegen den Hass statt, worauf das große Benefiz Konzert der Böhsen Onkelz mit den Bands Sub7even, Megaherz, Kreator und Destruction folgte und die Einnahmen der Veranstaltung in Höhe von über 100.000,- DM an die Opfer von rechter Gewalt gespendet wurden. Unter der Leitung von Prof. Dr. Leifhäsuer, nahmen Onkelzfans und Onkelzkritiker teil, darunter Stephan Weidner (Bassist der Band Böhse Onkelz), Götz Elbertshagen (Manager von Marius Müller-Westernhagen) und Daniel Wirtz (Sänger der Band Sub 7even) an der Diskussion teil. In der 43 Minute meldet sich Sebastian von einer Internetredaktion aus dem Publikum zu Wort und sagt folgendes: „Wenn man sich gegen Hass ausspricht, sollte man sich auch irgendwie klarmachen, woher der Hass überhaupt kommt. Und die Ursachen von Hass betrachten. Und ich denke mal, dass Hass ein gewisses Zeichen von Hilflosigkeit ist und dass eine gewisse Unzufriedenheit diesen Hass auch ausmacht. Dass Hass dann letztenends auch nur eine Projektion ist, dass man sich jemanden sucht an dem man dann diese Unzufriedenheit auch rauslassen kann. Dass man, so wie schon gesagt wurde, ein Ventil hat für diese Frustration“. Woran ich dabei denken muss, ist die sog. „erlernte Hilflosigkeit“ für die man als Mensch allerdings nichts kann, dass man sie lernte, um bei den Begriff kein Missverständnis auftauchen zu lassen. Es bezeichnet zwar ein psychologisches Konzept zur Erklärung von Depressionen, aber zeigt für mein Verständnis auch auf, dass über falsche Konditionierungen, also falschen erlernten Verhaltensweisen oder auch nicht erlernten Verhaltensweisen es schwer sein kann bei etwas eine alternative zu finden, wenn es z.B. wie in meinem Fall sehr schwer war die Last zu tragen, als man absurden Vorurteilen ausgesetzt war, und keine Vorbildfunktionen im Umfeld genug schützend da waren. Die Gewalt habe ich von der Grundschule bis zur Gesamtschule soweit in der Regel gemieden und war froh, dass es nur wenige mal dazu kam, dass ich mich wehren musste. Dabei würde ich sagen entstand in mir aber kein Hass, nur weil mir nicht geholfen wurde, sondern lediglich Wut, zumal ich von Lehrern gute Seiten kannte und bemerkte, dass man manchmal durchaus helfen wollten. Heute weiß ich, dass das Thema Satanismus wie das des Missbrauch, überforderte. Darum ist der Artikel zur Prävention geschrieben.

Stephan Weidner äußerte (für mich als Vorbildsfigur) in der Diskussionsrunde:

„Letztendlich kehrt ja keiner vor der eigenen Tür, sondern macht immer andere Verantwortlich für sein eigenes Versagen. Wenn ich dann noch anfangen würde, die Schuld bei mir zu suchen, wäre mein Selbstwertgefühl komplett zerstört. Das heißt: Es muss jemand anderes dran schuld sein. Entweder ist es der Ausländer, der mir den Job wegnimmt oder es ist der gegenüber der mich einfach doof anglotzt. Und ich glaube, ich kann jetzt nicht der Gesellschaft dafür die Schuld geben, dass ich selbst versage, aber ich sage mal, es beginnt ja eigentlich, dass wir in sehr jungen Jahren das Individuum nicht fördern, die Stärken des Einzelnen nicht fördern. Sondern wir im Prinzip versu-chen alle gleich zu machen, um zu funktionieren. Ich bin in der Frankfurter Trabanten-stadt groß geworden und war eigentlich so wie ich mich erinnere ein relativer Einzelgänger. Und um mich herum, hat einfach ständig Gewalt stattgefunden. Also selbst wenn man sich der Gewalt entziehen wollte konnte man das nicht, weil man irgendwann Opfer der Gewalt wurde. Ich glaube viele Leute wachsen da rein bzw. sind aufgrund ihres kompletten Umfeldes schon so an die Gewalt gewohnt, dass es ihnen gar nicht mehr gewalttätig vorkommt, sondern es ist zum Teil der Alltag, die Gewalt die dort stattfindet. Die Gewalt findet in Elternhäusern statt, wo Kinder geprügelt werden, die Gewalt findet bei den Nachbarn statt, und so zieht sich das wie ein roter Pfaden durch. Also warum wundern wir uns, dass unsere Kinder gewalttätig werden können, wenn wir in einer so dermaßen gewalttätigen Gesellschaft leben?“

Zusammenfassendes Fazit und bösartigen Opferkulten auf der Spur

Wie zuvor schon aufgezeigt, gab es in Norwegen und Deutschland Fälle, die in den Massenmedien großes Aufsehen generierten. Durch dieses Halbwissen das dabei gestreut wurde und der Bevölkerung an einem Irrturm glauben ließ über die düstere Musikszene im Bezug auf einem nicht definierten Satanismus, haben sich diese negativen Vorurteile als emotionbeladenes Bild durch der Übergeneralisierung im Denken verfestigt gehabt. Wegen wenigen, die man teilweise auch dazu zählen kann, aber nicht reprensativ für die meisten sind. Es haben Narzissten, wie die Rudas die Aufmerksamkeit bekommen, die sie aufgrund der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung als eine Art Nahrung haben wollten und sind der Massenpsyche so in Erinnerung geblieben. Ebenso verhält es sich um die Vorurteile gegen Gamer, als jenen die Videospiele bzw. sog. Killerspiele zocken, und denen nachgesagt wird dass sie durch die Spiele abstumpfen. Das mag bis zu einem gewissen grad beim zocken stimmen, aber so wie es in dem Artikel zu Videogames und Gewalt mit dem Titel „Dämpfen „Killerspiele“ das Mitgefühl?“ heißt, hat eine Gruppe von Wissenschaftlern deutscher Hochschulen die Gehirne von Gamern gescannt und festgestellt, dass sie genauso empathisch sind wie jene die sich nicht mit Videospiele auseinandersetzen. Demnach sei es im Alarmmodus, wie irgendwo im Krieg nicht unerwartet, dass die Empathie zeitweise abnimmt und es zu erhöhter Aggressivität kommt, zumal es evolitionsbiologisch betrachtet ums überleben geht und man über die parasoziale Beziehung eben will, dass es gut ausgeht. Wie gesagt, braucht es wenn überhaupt ein narzisstisch-psychopatisches Gehirn ohne Empathie in dem von vornherein das Spiel somit zweckentfremdet wird und auf Tabletten mit gefährlichen Nebenwirkungen sich nicht wie gewohnt mehr regulieren können. Somit findet zwar zeitweise eine abstumpfung ab, wenn man sich im Gefecht befindet, z.B. an der Normandie und in sich in die Schuhe des Soldaten begibt, die meinerseits auch gut nachvollziehbar ist, zumal der Feind in großer Überzahl oft die Spielfigur virtuell bedroht und, es keine Flucht gibt und man ohne Schaden zu erleiden als Belohnung neugierig sehen will wie es Storymässig weitergeht, aber generell betrachtet gibt es keinen Unterschied unter Spielern und Nicht-Spielern in der Empathiefähigkeit. Den einzige große Kritikpunkt an Kriegssimulationen ist meiner Meinung nach, dass man oftmals Kriegsverbrechen begeht, die allerdings für den Spieler keine Konsequenzen haben und nicht als welche Erwähnt werden, die explodierende Zerstörung von fremden Eigentum oder auch Folter. Wenn Kriegsspiele den Krieg versuchen zu zeigen wie dieser ist, sollte für die Bildung dabei nunmal auch die Haager Landkriegsordnung einfließen. Wobei wenn man es genau nimmt Americas‘ Army durchaus als Killerspiel gelten kann, zumal zum töten damit der Nachwuchs rekrutiert wurde, aber das will die Politik ja nicht hören. Kurzum habe ich die Nase von Kriegsspielen gestrichen voll gehabt, als in Call Of Duty 4: modern warfare, ein Panzer Uranminution verschoß (was einen Völkermord darstellt wegen vielen millionen zivilen Krebstoten und Missgeburten) und eben auch ein Level einen Bomber enthielt vondem mana us an einem Monitot ebenfalls mit Uranminution auf bewegte Ziele am Boden feuerte. Das Leid der Zivilbevölkerung wird in der Dokumentation „Deadly Dust – Todesstaub“ von Frieder Wagner aus dem Jahr 2007 gezeigt.

Doch zurück zum Satanismus. Wer bis zur ZDF-Neo Dokumentation über Satanismus in Deutschland völlig außer acht gelassen wurde sind die Überlebenden und Opfer ritueller Gewalt, der in wirklichen satanistischen Sekten stattfindet, wo die Täter alles andere als Heavy Metal hören. Zu Anfang habe ich über Nikolas und Zeena Schreck aufgezeigt, dass in den 1980er Jahren in den USA die satanische Panik in gewisserweise aufgeklärt wurde, sodaß die Medien in Deutschland lange hätten wissen können, dass es nicht nur den Tiere oder gar Menschen opfernden und Blut trinkenden biblischen Satanismus gibt. Sondern auch jenen, der über eine Philosphie als Archetyp zu verstehen ist. Kommt auf das Motiv an wie man da ran geht. Ob es sich ledig darum hanbdelt z.B. mit einem Oriji Board in Kontakt mit dem Jenseits zu treten oder ob man sich übermenschliche Mächte verspricht zu erlangen und sich somit besser als alle anderen sieht. Es gibt da somit Graubereiche. Sofern man das vom christlichen Glauben aus ohne Herrenmenschmentalität etwas versucht zu verstehen, war z.B. ja Luzifer ein gefallener Engel der die Menschen als Lichtbringer erleuchten wollte in ihrem jämmerlichen Dasein, bei dem es verboten war eine bestimmte Frucht zu essen. Somit gilt der Rauswurf aus dem Paradies für den Menschen als eine Art Befreiung. Ich meine, ohne andere Glaubensystem bzw. Religionen außen vor zu lassen, aber von einer psychologischen Sichtweise aus ist der christliche Gott, sofern vermenschlicht, durchaus ein rachsüchtiger und strafender Gott bzw. narzisstischer Machtmensch, der es unter Strafandrohung als einzigen angebetet werden will und eben auch millionen von Menschen mit diversen Plagen den Tod brachte, was ich auch als Menschenopfer sogesehen deute. In jeder Religion kann man gute und schlechte Sachen finden, die man sich durchaus falls nützlich raussuchen kann, darauf komme ich gleich nochmal zurück. Ich finde die Eingottreligion jedenfalls ziemlich egoistisch, da diese andere Glaubenssysteme und somit die Menschen, die daraus auch was gutes lernen können ausgrenzen und unserer Menschheitsgeschichte nicht gerecht werden. In allen drei großen Eingottreligionen gibt es Darstellungen von Menschenopfern. Im Christentum sei Jesus das letzte gewesen, wobei symbolisch sogar heute noch in kirlichen Zeremonien sein Leib und Blut verzerht wird, im Islam gibt es das Opferfest, bei mit der grausem rituellen Tötungen von Tieren dem den Propheten Ibrahim gedacht wird, der nach muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael Allah zu opfern. Zwar hat Religionsgeschichtlich gesehen die Jüdische Religion das Menschenopfer abgeschafft aber dennoch durch die Beschneidung, ersetzt. Damit sei nur gesagt, dass Opferriten durchaus noch den Religionen anhaften, ob symbolisch oder durch Tieropfer. Was ich an der Ein-Gott-Religion kritisiere, ist, dass durch der Vorstellung einen männlichen Herrschers das auf den Menschen übertragen zu einer gewissen Abstufung der Frau kommt, weshalb mir der germanische Götterpantheon diesbezüglich zumindest toleranter erscheint. Es gibt jedenfalls soviele Religionen in der Weltgeschichte, weshalb ich mir wegen der mythologischen Ähnlichkeit schon denke, dass es irgendwo einen Ursprung gibt, zumal der Mensch in den letzten paar tausenden Jahren seitdem er nachdenken kann sich nicht sonderlich viel geändert hat. So träumte ich in einer Traumsequenz davon, wie eine Frau davon erzählte, dass quasi der Mensch wie sie es von einem Professor für Frühgeschichte lernte, die ersten Grundgedanken an das (primitive) geistliche Denken eine lange Zeit bevor es über diese religiösen Umwege zur Psychologie kam, mit antiken guten und bösen Waldgeistern sich schaffte. Ergo, eine sehr frühe Märchentherapie. Dachte dabei im Traum an Loki, aus der germanischen Mythologie und fragte mich wie alt diese Gestalt wohl sei, zumal diese als Trickser und Betrüger starke narzisstische Züge aufweist, wobei auf dessen Manipulation sogar die Götter reinfallen. Religion hat also immer was geistliches, sogesehen geht es eigentlich immer um die menschliche Psyche. Anhand der modernen Psychologie gilt es also zu bewerten ob die Verhaltensregeln für das friedliche Miteinander Sinn ergeben oder zur Unruhe beitragen. Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung äußerte jedenfalls nicht umsonst, dass eben das Unbewusste die Matrix von allen metaphisischen Erklärungen, aller Mythologie, aller Philosophie und allen Äußerungen über das Lebens ist, die auf psychologische Räumlichkeiten basieren.

Somit heißt es zur Vereinfachung auf der Internetenzyklopädie Wikipedia, beispielsweise wegen der Entstehung der Religion kurz zusammengefasst:

„Mutmaßlicher Beginn der Religiosität: 6–2 Mio. Jahre v. Chr.: Erste Formen von ästhetischem Empfinden und Sozialverhalten, Entwicklung von Denken und Sprache, jedoch noch keine Hinweise auf Religion. Insbesondere im Deutschen wird zwischen „Religion(en)“ und „Religiosität“ unterschieden. Während eine Religion die religiöse Lehre und die zugehörige Institution bezeichnet, bezieht sich Religiosität auf das subjektive religiöse Empfinden (Ehrfurcht vor dem „Großen Ganzen“, transzendente Welterklärung) und Wünschen (Erleuchtung, Religionszugehörigkeit) des Einzelnen. Mit der Entstehung des abstrakten Denkens entstand auch die Religiosität als Voraussetzung für die Entwicklung der Religion. Am Anfang der globalen Religionsentwicklung standen vermutlich einige erste Religionen in der mittleren Altsteinzeit, die sich durch spezifische Eigenschaften, darunter vor allem durch eigene Anpassungen an ihre jeweilige Umwelt auszeichneten. Das archäologisch durch Funde (vor allem Grabstellen und Grabbeigaben) belegbare Frühstadium der Religionen deutet auf animistische Vorstellungen mit einer reichen Geisterwelt hin. Es spricht einiges dafür, dass ein Herr oder eine Herrin der Tiere – wie noch vor kurzem bei nahezu allen Jägervölkern als Beschützer der Tierwelt und Machthaber über das Wohl und Wehe der Jäger – als erste gottähnliche Idee existierte. Als sicher gilt lediglich, dass religiöse Darstellungen altsteinzeitlicher Jäger sich trotz unterschiedlicher Umweltbe- dingungen ähneln. Dennoch muss man aufgrund der Isolation der weit verstr- euten Menschengruppen der Vorzeit davon ausgehen, dass bereits damals eine Unzahl an religiösen Auffassungen existierte. Die Fundlage spricht für zunehmende kollektive Kulte und die Idee einer menschlichen Seele. Es ist anzunehmen, dass es in manchen Kulturen bereits religiöse Spezialisten gab, die über Kontakte zur Geisterwelt in Klarträumen oder Trance berichteten.“

Soviel dazu. Ebenfalls habe ich nun auch schon erwähnt, dass in dem Viceartikel über „drei Jahrzehnte satanistischer Verbrechen im Überblick“ mit Halbwissen es sich quasi leicht gemacht wird und die Überschrift als nicht gerecht empfunden wird. Wie halt schon ganz am Anfang erwähnt, verweise ich auf das Buch „Der Satan von Witten: und andere fanatische Ritualmörder“ von Guido Grandt, wo es eben nicht fast nur um Metalmusiker oder Metalfans geht. So sei an dieser Stelle zumindest darauf verwiesen welche Ritualmordfälle darin behandelt werden. Erstmal geht es dem Autor nach dem Vorwort um „Ritualmord – Das verborgene Phänomen“, wie auch um „Ritualmorde weltweit“, damit die Wahrheit hinter der Scheinwahrheit oder Lüge etwas zum vorschein tritt, bevor er auf die Oper und Täter eingeht. Der Autor behandelt die Bruderschaft des Todes, den Skull & Bones Orden an der amerikanischen Elite-Universität Yale, bei der u.a. die Bushes, Rockefellers, Harrimans, Bundys und viele CIA-Angehörige Mitglied waren. Aus dem Totenkopforden des Anglo-Amerikanischen-Establishments ging die CIA aus dem OSS hervor – übrigens im 19. Jahrhundert finaniert durch Heroin – und laut Antony Sutton seiner Recherchearbeit, strebten die Knochenmänner nicht nur dabei an die USA zu kontrollieren, sondern halfen sie mit ihren Industriellen und Bankern finanziell den Nazis an die Macht zu kommen, wie sie auch die Soviet Union und das kommunistische China auf die Beine verhalfen. Es ist aber nicht nur historisch betrachtet so, dass Skull & Bones diese Regime als Frankensteine kreierte und ihnen durch Technologietransfers die Waffen und alles weitere Kriegsnotwendige bereitstellte, mit denen Millionen von Menschen sich in Kriegen sich auf den Schlachtfeldern ihren Landesführern opferten. Sondern beschreibt beispielsweise wie dem „Satan von Witten“ zu entnehmen, die amerikanische Journalistin Alexandra Robbins in ihrem Buch Bruderschaft des Todes – Skull & Bones, der Geheimbund hinter George W. Bush die räumlichkeiten der sog. Gruft, als Absolventin der Universität Yale: „Dutzende von Skeletten und Schädeln, sowohl von Menschen als auch von Tieren hängen an den Wänden.“ Wie dem aber auch sei. Auf den danach folgenden Seiten geht der Autor auch z.B. noch auf Satanismus, Rechtsradikalismus und Death- und Black Metal ein, was hier ja etwas behandelt wurde. 1998 äußerte jedenfalls Ingolf Christiansen, Mitglied einer damaligen Enquete-Kommission die vom Bundestag eingesetzt wurde: „Gerade im tradtionell-okkulistischen Satanismus gibt es überschneidungen zum rechtsideologischen Bereich. Der Blut-Und-Boden-Komplex, die Herrenmenschenideologie gehen mit satanistischen Vorstellungen durchaus ein symbiotisches Verhältnis ein. Auch scheinen Anhänger beider Richtungen nicht abgeneigt, den eigenen politischen Wirkungsrahmen durch magische Arbeit aufzupeppeln.“ Nun, wie ich ihnen das schon zu anfang mit Nikolas Schreck seinen eigenen Worten aus den 1980er Jahren aufzeigte, ist der Totalitarismus durchaus mit dem Satanismus kompatibel, sofern man ihn nicht als Philosophie ohne Narzissmus und Psychopathie begreift. Zu dieser Kommission heißt es auf Internetenzyklopädie Wikipedia, die es auch nicht ganz unkritisch zu lesen gilt: „Im Endbericht der Enquete-Kommission des 13. Deutschen Bundestages „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“ umfasst die Definition des rituellen Missbrauchs neben den Formen sexueller und physischer Übergriffe auch psychische Übergriffe auf Kinder und jüngere Jugendliche. Charakteristisch für „rituelle Handlungen“ als Ausdruck eines Glaubensystems seien wiederkehrende Symboliken und gleichförmige Handlungen, wie sie etwa während kultisch-ritueller, satanistisch-magischer Rituale vollzogen werden. Diese rituellen Elemente können auch in der Kinderpornografie zum Einsatz kommen und dienen als wiederkehrende Rahmenelemente bei sexuellem Kindesmissbrauch.“

Und in dem Buch „Der Satan von Witten und andere fanatische Ritualmörder“ werden in einem weiteren Kapitel weltweit betrachtet von den 1960er Jahre bis 2005 an die 58 Ritualmorde bzw. Ritualverbrechen kurz und knapp untersucht. Und hierbei sei wegen dem nicht glauben können oder wollen, nur angemerkt, dass es Menschenopferungen gibt, zumal dies sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte zieht und sogar Pogrome als solche angesehen werden. Laut Bibel wurden u.a. durch Phönizier und Kanaaniter im 1. Jahrtausend v. Chr. dem Moloch bei feurigen Opferriten Kinder dargebracht, weshalb das wohl der biblische Satanismus sein mag, auf dem der Okkultist und im übrigen britische Agent Aleister Crowley vermutlich den Neosatanismus gründete. Man braucht jedenfalls auch nur einen Blick in die Ur- und Frühgeschichte werfen, z.B. nach China, dem Alten Ägypten und Mesopotamien. Oder auch nach Altamerika. Auf der einen Seite wurden den Göttern Menschenopfer in Mesoamerika dargebracht um die Götter zubesänftigen, wie bei den Mayas oder Inkas um für eine gute Ernte zu sorgen oder eine Sonnenfinsternis verschwinden zu lassen, und auf der anderen Seite wurden wie bei den Römern die gefallenen Schlachtopfern bzw. Soldaten von diversen Kriegen einem Kriegsgott geweiht.

Und so heißt es auf der Internetenzyklopädie Wikipedia, die es nicht ganz unkritisch zu lesen gilt:

„Menschenopfer waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kults getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, den Forderungen einer Gottheit oder magischen Kraft entsprechen zu müssen, um nur so ihr eigenes Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können. Rituelle Tötungen folgten den Erfordernissen des Kults mit einer gesellschaftlichen Routine, während Ritualmorde in diesem Zusammenhang spontane Reaktionen auf hereingebrochene, außergewöhnlich tragische Ereignisse oder eigene gewalttätige Aktionen waren mit dem Ziel, den ursprünglichen Normalzustand wiederherzustellen. Menschenopfer sind schon in prähistorischer Zeit dokumentiert und kommen in alten Kulturen vor, wobei ihr Sinn verschieden begründet wurde: Sie können einer Gottheit als Nahrung dienen, ihren Forderungen nachkommen, auf ihren „Zorn“, das heißt eine Notlage reagieren, um weiteres Unheil abzuwehren, von ihr einen Segen erbitten oder der Gabe mit einer Gegengabe danken. Gefangene wurden dem Volks-, Stammes- oder Kriegsgott als Dankopfer dargebracht, zum Beispiel von den Germanen nach der Varusschlacht. Ein theoretischer, psychoanalytischer Erklärungsversuch für das Aufkommen der ersten Menschenopfer geht einher mit der gewonnenen Fähigkeit früher Menschen, sich an traumatische Ereignisse erinnern zu können, und diese durch rituelle Wiederholung und Verschiebung verarbeiten zu wollen.

Nach römischen Quellen opferten die Phönizier und Karthager ihren Göttern Kinder. Die Römer praktizierten in den ersten Jahrhunderten verschiedene Formen des Menschenopfers; von den Etruskern (nach anderen Quellen den Sabellianern) wird die Form des Gladiatorenkampfes überliefert, wobei die Opfer in einem rituellen Kampf erschlagen wurden. In der Prinzipatszeit waren Menschenopfer nach römischem Recht zwar verboten, es gibt aber Hinweise, dass sie gelegentlich im Verborgenen weiter praktiziert wurden. Nach römischen Quellen war der Brauch des Menschenopfers unter den Kelten weit verbreitet. Caesar berichtet, dass die Gallier Körbe mit lebendigen Menschen füllten, um sie darin zu verbrennen. Wie viel davon Propaganda eines Feldherrn gegen den Kriegsfeind ist, kann heute nicht mehr beurteilt werden. Die archäologischen Fundauswertungen zeigen, dass Menschenopfer statistisch gesehen sehr selten praktiziert wurden. Einige der bekanntesten Formen des Menschenopfers wurden vermutlich während verschiedener präkolumbischer Kulturen Mittelamerikas und Südamerikas praktiziert. Diese Opferungen sind nicht nur in den zeitgenössischen Chroniken der Spanier belegt, sondern auch in zahllosen bildlichen Darstellungen der einzelnen Kulturen, in denen die Opferpraktiken teilweise bis ins Detail gezeigt werden. Im archäologisch inzwischen weitgehend nachgewiesenen Opferkult der Azteken entfaltete sich das Menschenopfer zeitgenössischen Berichten zufolge zu einem ungewöhnlich reich entwickelten Ritual. Jährlich sollen 10.000 bis 20.000 Gefangene von den Azteken geopfert worden sein.“

Oder kann man auch aktuell gesehen z.B. nach Lateinamerika, Südostasien und vor allem in Afrika blicken, weil es dort seit den 1960er Jahren gerechnet vermutlich mehr Opfer von Hexenverfolgung gibt, als während der gesamten mittelalterlichen Verfolgungsperiode in Europa. Ritualmord bedeutet immerhin religiös-begründeter Mord. Und wer an böse Geister und Hexen noch heute glaubt, kommt durchaus infrage Menschen rituell zu verbrennen. Dem Autor Guido Grandt, geht es jedenfalls noch in Der Satan von Witten ausführlich um die Opfer Sandro Beyer, Markus Wachtel, Tristian Brübach und Tobias Dreher. Wie auch ebenfalls u.a. um die Täter, Günter Diefenthal, Silvia Brakel, Frank Gust, Armin Meiwes, sowie Daniel und Manuela Ruda. Doch sind das auch nur einzelne Nobodys die als Täter behandelt werden. Daher möchte gesagt sein, dass in die Tiefe blickend es viel mehr zu tun gibt, um jenen Kinder wirklich helfen zu können, die sie am allernötigsten haben. Daher sei eben auch aufgezeigt was ich aus meinen Fehler und darüber hinaus dazu auch so noch lernte. Um dazu beizutragen, dass eine wirkliche Aufklärung stattfindet und nicht nur an der Oberfäche nach oft haltlosen Gründen kratzend gesucht wird. Weshalb dargelegt sein soll, in was für einer weit aus bedrohlicheren Lage sich Kinder in psychopathischen Opferkulten befinden, aus denen sie nicht so einfach aussteigen können, weil sie den Tod zu fürchten haben.

So schreibt Martha Schalleck im Buch „Rotkäppchens Schweigen“:

„Ähnlich wie die Opferzeugen im Franklin-Fall wissen zahlreiche schwer kranke Opfer aus der ganzen Welt von blutigen „Teufelsanbetungen“ mit Vergewaltigungen und Serienmorden an Neugeborenen und Kindern zu berichten. Was sie erzählen sprengt das Vorstellungsvermögen eines zivilisierten Menschen bei weitem.“

 

Um dieses Problem des nicht glauben wollens aber zu lösen, sei darauf eindringlich verwiesen, dass wir in Deutschland kritiklos aus Amerika die bösartige „False-Memory-Syndrom“ Propaganda übernommen haben, die laut der großartigen Recherchearbeit von Martha Schalleck nur dazu dient, die Überlebenden rituellen Missbrauchs als Lügner darzustellen aufgrund ihrer oftmals demnach zu fantasiereichen Beschreibungen von Ritualverbrechen, bei denen auf Drogen gesetzte Kinder oft von in schwarzen Roben gekleideten Menschen berichten, die Tierköpfe als Masken bei ihren Ritualen tragen. Und ich sage ihnen den Grund, warum an solche Böse taten nicht geglaubt wird. Das Böse wird von den meisten Menschen trotz Wissenschaft nicht verstanden, zumal u.a. historisch betrachtet die meiste Zeit die Religion den Menschen erklären wollte wo das Böse herkommt. nd zum anderen geht man von sich selbst aus sowas fürchterliches keinem Kind oder auch erwachsenen Menschen antun zu können. Wie gesagt, braucht es mehr Wissenschaft in der Bevölkerung um das Böse zu verstehen, weil weder jeder Mensch einen guten Kern hat, noch jeder Mensch mit einem Gewissen ausgestatten ist.

Das Grundproblem liegt darin begründet, dass nicht alle Menschen gleich sind, dass nicht alle Menschen mit einem Gewissen ausgestattet sind. Sondern es raubtierhafte Menschen gibt, die als Narzissten und Psychopathen nachweislich weder Empathie noch Reue fühlen! Wie eingangs erwähnt wird das in der Tatort-Episode „Der Abschaum“ alles schon recht gut dargestellt, geht diese doch einen Schritt weiter als Stanley Kubrick es mit seinem letzten Film vor seinem Tod „Eyes Wide Shut“ getan hat. Als er darin in einem Schloß eine elitäre Sexparty mit den einflußreichen Bürgern des öffentlichen Lebens darstellte. In der Tatort-Episode, dreht es sich insgesamt betrachtet um einen Kult, der von der Church of Satan das Eblem als Zeichen benutzt und wie u.a. neben einem Arzt und Hochstaatsanwalt eine Familie samt Kinder in dem Kult verwickelt ist, der von zwei Polizeibeamten mühsam bis an die von oben gesetzten Grenzen und weiter mehr oder weniger aufgedeckt wurde.

Ritualverbrechen am Beispiel Brasilien

In der von einem Jesuitenpriester Mitte des 18. Jahrhunderts gegründeten brasilianischen Gemeinde Altamira (die mittlerweile als größte in Brasilien und drittgrößte der Welt gilt), verschwanden zwischen 1989 und 1993 kleine Jungen, die vergewaltigt, gefoltert, kastriert und ermordet wurden. Als einer der Kultanführer gestand Osvaldo Marcineiro Kindstötungen bei satanischen Ritualen. Prominente Bürger wurden verhaftet und es später offensichtlich, dass sie den Kult bezahlten, um mörderische Zeremonien abzuhalten. Bei Hausdurchsuchungen der Kultmitglieder wurden Kultregister, Schusswaffen, schwarze Roben, 100 Videokassetten der Kultzeremonien und satanische Publikationen gefunden, samt dem Buch der Kultführerin Valentina de Andrade. Brasilianische Behörden deuteten an, dass der Kult mit anderen satanischen Gruppen international verbunden sei. 10 Jahre später wurden im Jahr 2003 somit fünf Mitglieder des Superior Universal Alignment Kultes angeklagt wegen ritualisierte Morde an drei entführten Kindern im alter zwischen 8 und 13 Jahren, und der Kastration zwei weiterer. Die Hellseherin Velanetina de Andrade – die die UFO-Sekte im Jahr 1984 gründete, behauptete von Außerirdischen exlusives universales Wissen erhalten zu haben und glaubte, dass alle nach 1981 geborenen Kinder böse wären und ausgemerzt gehören, wie sie sich in ihrem Buch „God, the Big Farce“ u.a. dazu äußert -, benutzte die Körperteile zu Ritualzwecken. „Die Kultmitglieder glaubten, dass sich das Ende der Welt im Jahr 1986 ereignen sollte und die Raumschiffe nur sie retten würden. De Andrade behauptete, dass Gott nicht existiere und Jesus ein Außerirdischer sei. Die Mitgleider praktizieren Schwarze Magie und tragen Roben, die an jene erinnern, die vom Ku Klux Klan bei Ritualen getragen werden“, heißt es im „The Cult Observer (American Family Foundation), Vol. 10 No. 5, 1993.“ Sie wurde zwar auch wegen weitere satanische Ritualmorde als Verdächtige bei den Ermittlungen von der Polizei in Argentinien und Urugay gesucht. Aber wurde sie vor Gericht freigesprochen, vor dem sie in Ohnmacht fiel. Ihr Strafverteitiger Arnaldo Busato Filho machte dazu keinen Kommentar. Wobei es weder im Sinne der Strafverfolgung bzw. des Gerichtes war. Er präsentierte jedenfalls dem Gericht Dokumente, aus denen hervorging, dass Andrade sich zum Tatzeitpunkt nicht in Altamira aufhielt. Charles Manson wurde in Amerika jedenfalls verurteilt für jene Morde bei denen er auch nicht direkt dabei war, aber seine Kultfamilie dahin dementsprechend als manipulativer Mastermind dirigierte. Als Beweiß gegen sie gab es ein Video mit ihren Mann der darin eine Schusswaffe als Geschenk bekam. „Sie hat goldene Kugeln, um kleine Vampire zu töten“, konnte Andrade zu ihm sagend gehört werden, heißt es u.a. in dem Artikel „Sect leader acquitted in Brazil mutilation case“. Zwei Ärzte, die in den frühen 1990er Jahren im Kult involviert waren, entfernten auch Organe von Opfern für den Verkauf auf dem internationalen Schwarzmarkt. Neben dem ehemaligen Polizisten wurde ein Geschäftsmann und der Sohn eines einflußreichen Landbesitzer verurteilt. Die Familien der Opfer sagen, dass es 19 ermordete Kinder gab. Verurteilt wurde der Arzt Anísio Ferreira de Sousa zu 77 Jahren Gefängnis für drei Morde und zwei Mordversuche. Und als ehemaliger Polizist bekam Amailton Madeira Gomes eine 57 Jährige, sowie als auch der Arzt Césio Brandão eine 56 Jährige Gefängisstrafe.

Abschließend gelange ich nun zu etwas meiner weiteren Recherche aus den letzten zehn Jahren. Wie können die Massenmedien so sehr darauf fixiert gewesen sein in den letzten Jahrzehnten so sehr der Rock und Heavy Metal Musik des Satanismus und der Teufelsanbetung zu bezichtigen, wenn in den bürgerlichen Massenmedien es schon Beiträge zum rituellen Kindesmissbrauch gab? Wie die zwei Dokumentationen „Höllenleben“ aus den 2000er Jahren, über den viel mehr berichtet werden müsste, um u.a. das Schweigen zu brechen. Oder über Detroux und die toten Zeugen?

Jedenfalls wird eben völlig außer Acht gelassen, dass der amerikanische Journalist Alex Jones am 15. Juli 2000 mit versteckter Kamera in den Wäldern Kaliforniens ein Ritual dokumentierte, als er den Bohemian Grove infiltrierte. Und vor dem Moloch in der Zeremonie der Sorge, für sehr einflußreiche Männer sowas wie ein bizarres Theaterstück inszeniert wurde, bei dem gewissenlos das „schlechte Gewissen“ der vorwiegend anglo-amerikanischen Elite jährlich im Sommer verbrannt wird. Das wäre eine riesen Story gewesen! Bzw. war es, zumindenst im Internet. Nebenbei gemerkt, hat die Black Metal Band Mayhem auf dem Album „Esoteric Warfare“ den Song „Corpse of Care“, der lyrisch gesehen aus den Textzeilen besteht, die bei dem Ritual Alex Jones heimlich aufnahm. Siehe hier und hier. Meinen Sie vielleicht, dass Ekelpakete wie Jimmy Savile sich im Bohemian Grove wohl fühlen? Ich denke schon!

Martha Schalleck schreibt in ihrem vergriffenen Buch „Rotkäppchens Schweigen – Die Tricks der Kindesmissbraucher und ihrer Helfer“ dazu noch folgendes:

„Von einem Waldgrundstück nördlich von San Franzisko mit einer steinernen, moosbedeckten Eule spricht bereits eine Tagebuchaufzeichnung von Paul Bonacci aus dem Jahr 1984.“

Nun. Sie werden sich vermutlich jetzt Fragen wer Paul Bonnaci ist und warum sein Tagebucheintrag so wichtig sei? Die Antwort darauf finden Sie in dem bereits genannten und zitierten Buch Rotkäppchens Schweigen, das zwar vergriffen ist, aber vielleicht lässt sich irgendwo ja eine Ausgabe noch auftreiben. Doch bevor ich auf Paul Bonnaci eingehe sei darau verwiesen, dass über der Popkultur in Filmen wie der Buchverfilumng zu Stieg Larssons Millennium Trilogie, es für den Normalbürger leichter fallen wird, sich damit auseinanderzusetzen, anstelle diese Dinge wie eine Zwiebel bis auf den Kern Seite um Seite mit den harten Fakten zu schälen und sie wissen ja wie schnell es ein Kampf sein kann eine Zwiebel nur zu schneiden. Insgesamt betrachtet handelt der vom ZDF mit produzierte Trilogiefilm im ersten Teil Verblendung von einem rassistisch geprägten Ritualserienmorden an Frauen jüdischer Herkunft, die durch das verschwinden einer Dame von einem Journalisten nach 40 Jahren aufgeklärt werden. Dabei sieht man auch gut, wie freundlich sich Psychopathen gegenüber Menschen geben können und es auch ganz klar ausnutzen, wie wir auf Mitmenschlichkeit reagieren. Somit wird diese gespielte Mitmenschlichkeit bei solchen sadistischen Untermenschen *hust* Psychopathen mit emotionaler Behinderung, zu einem reinem Spielvergüngen, sobald ihre Machenschaften in akkuter Gefahr stehen aufgedeckt werden. haben Sie sich schonmal gefragt warum bösewichte z.b. auch in Zeichentrickfilmen immer ihre bösen Pläne und Taten ihren Opfern gegenüber kundtun? Ich vermute gaaanz stark, dass es selbst bei Bösewichten aus lediglichen Zeichentrickfilmen es sich um eine darstellung der prahlenden Psychopathie handelt.

Ob nun ein Schurke irgendwelche Superhelden gefangen hält und im glauben mit allen davon zu kommen, ihnen alles erzählen zu können, weil er es genießt, so ist es nicht anders in der Buchverfilmung von Stieg Larsson zu verstehen. Nachdem der Journalist beauftragt wurde in der Familiengeschichte einer Großmagnatenfamilie zu graben, und sich gezwungen sah in ein Haus einzubrechen um an Beweise zu gelangen, die auf diese Ritualmorde hinwiesen, wurde dieser erwischt, jedoch war dieser freundliche Psychopath einer wirklich schrecklichen Familie anwesend und half ihn nicht erschoßen zu werden von einem schwedischn Altnazi. Diesen traute er aber zu sehr, weshalb das was er ihm über den Fall sagte, über die Körperspracher klar für den Zuschauer ablesbar ein großen Problem bedeutete. Er verschlepte ihn und als er ihn erhängen wollte, prahlte er von seinen ganzen begangenen ihn sexuell-stimulierenden Schandtaten und wies darauf hin, dass man immer die Mitmenschlichkeit ausnutzen könne, als ob es eine Schwäche sei. Es ist eher ein Thrill, der vermutlich zur Sucht wird, zumal Psychopathen ja auch oft im Bett viel Sex haben wollen, weil dabei sie wirklich irgendwas fühlen, was auch immer das ist. Ein Psychopath kann jedenfalls nicht wissen und lernen was liebe ist, wenn er sie nicht fühlen kann, wie ein Farbenblinder auch nicht alle Farben sehen kann, es sei denn die Technologie verhilft ihm irgendwie dazu. Sprich Gentherapie oder ähnliches, was noch Zukunftsmusik ist. Und daher ist eine nennenswerte amerikanische Fernsehenserie, True Detective von Nic Pizzolatto. Diese handelt in der ersten Staffel von zwei Mordermittlern (u.a. einer gespielt von Woody Harrelson) in Louisiana und deren Suche nach einem Serienmörder. Im großen und ganzen werden die zwei Mordermittler von der Polizei unabhängig voneinander interviewt und erzählen wie es wann zu was gekommen ist. Im Jahr 1995 untersuchten demnach die Kriminalpolizisten Martin Hart und Rustin „Rust“ Cohle den ritualhaften Mord an der ehemaligen Prostituierten Dora Kelly Lange. Deren nackte Leiche wurde in gefesselter, betender Haltung mit einem aufgesetzten Hirschgeweih sowie einem aufgemalten Symbol auf dem Rücken aufgefunden. Die erste Staffel befindet sich angesiedelt in den Jahren 1995, 2002 und 2012.

Nun denn. Wie jedenfalls in dem Recentr Artikel „Das vorläufige Ende zweier brillianter Bücher“ über die Bücher Schellecks dargelegt, gelang es dem Vorlag des Buches Rotkäppchens Schweigen nicht die Schweigemauer genug mit den über 600 Seiten zu durchbrechen, weshalb ich denke, dass sofern dieses Wissen u.a. in der Metalszene weiter verbreitet wäre, das einen großen Unterschied machen würde. Zum einem im Kampf gegen Vorurteile und zum anderen hauptsächlich um den stimmlosen Opfern und Überlebenden eine Stimme zu verleihen. In dem Buch geht es u.a. um Missbrauchsfälle „in Belgien, Portugal, Niederlande und Texas“ und der „Vertuschung der Aktivitäten der Franklin-Connection, einem Ring von Kindesausbeutern, wie es das auf Recentr.com heißt.

Zur aufklärenden Erklärung heißt es bezüglich rituellen Missbrauch auf Wikipedia für jeden nachlesbar und durch genannte Quellen auf den Grund begehbar:

„Rituelle Gewalt ist eine Form der organisierten Gewalt. Sie wird in Gruppierungen ausgeübt, die ihre Handlungen in ein Glaubenssystem einbetten oder ein Glaubenssystem vortäuschen. Der Psychotherapeut Thorsten Becker definiert 1996 rituelle Gewalt als sexuellen, physischen und emotionalen Missbrauch, der planmäßig und zielgerichtet im Rahmen von Zeremonien beziehungsweise Ritualen ausgeübt wird, wobei diese ideologisch motiviert oder zum Zweck der Täuschung und Einschüchterung inszeniert werden können. Die Psychotherapeutin Michaela Huber führt aus, dass die Erfahrung ritueller Gewalt ein besonders schweres Trauma darstellt, wenn die Gewalt als „heilige Handlung“ inszeniert wird und den Opfern hierdurch der Eindruck vermittelt wird, sie seien „auserwähltes Opfer“. Infolge der meist seit frühester Kindheit erfahrenen Traumatisierungen entwickeln die Opfer häufig eine dissoziative Identitätsstruktur. Die Spaltung in verschiedene Persönlichkeitsanteile verringert die Möglichkeit, dass Betroffene Gehör finden. Sich wiederholende Misshandlungen könnten als bewusster Akt seitens der Täter gedeutet werden, reflexartige Verhaltensweisen einzutrainieren (Konditionierung).“

Doch nun abschließend zu Paul A. Bonacci. Er gewann ein Versäumnisurteil über $800.000 an Kompensations- und $200.000 an Entschädigungszahlungen in einer Zivilklage gegen Lawrence King. Gegenstand der eingereichten Klage waren Entführung, Gehirnwäsche, satanisch-ritueller und sexueller Missbrauch, sowie verschiedene persönliche Verletzungen (sowohl physischer als auch psychischer Natur).Der Franklin-Cover-Up-Skandal begann am 29. Juni 1989, als die Titelseite der Washington Times mit der Schlagzeile „Homosexual Prostitution Inquiry ensnares VIPs with Reagan, Bush“ erschien. Die Anschuldigungen beinhalteten u.a. „Entführung und Missbrauch von Minderjährigen zum Zwecke sexueller Perversion“. Und laut der New York Times vom 15. Dezember 1989 brachte Senator Ernie Chambers von Nebraska Berichte vor, nach denen „Jungen und Mädchen, manche aus Waisenhäusern, über das ganze Land transportiert wurden, um sexuelle Dienste zu leisten, für die sie entlohnt wurden.“ Im übrigen ist Conspiracy of Silence ein 56-minütiger unveröffentlichter Dokumentarfilm, der 1994 von Yorkshire Television produziert wurde und heute noch auf Youtube auffindbar ist. Ähnlich wie bei dem Fall um Mark Detroux wo viele Zeugen starben, starben auch beim Franklin Skandal auffällig viele Zeugen. Mindestens 15 Menschen starben unter ungeklärten Umständen beim Franklin-Skandal und mindestens 27 bei dem Detroux-Skandal.

PS: Dieser Artikel ist den Opfern und Überlebenden diverser Ritualverbrechen gewidment und dient als Aufklärung über Vorurteile in der „düsteren“ Musikszene. Es bleibt zu hoffen, dass die breite Musikszene durch Vorurteile blickend den Opfern und Überlebenden div. Kulten eine gröllendlaute Stimme verleiht.

 

Der Artikel enthält Wikipediatextmaterial unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“
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