Vampiristischer Narzissmus

Kommentar. Zuletzt aktualisiert am 30. August 2017

Hier entsteht eine Zusammenstellung von Wissen aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum über emotionalen Missbrauch, zumal das Thema in Deutschland nur sehr begrenzt bekannt ist. Bei Narzissmus denken wohl noch viele, dass es sich um ein großes Ego samt selbstverliebtheit handelt, wobei es da mit Bezug auf bösartigen Narzissmus und narzisstischen Zügen viel zu differenzieren gibt.

Auf den Youtube Kanälen „Escape from Narcissism“ und „Daylight out of Darkness“, gibt es z.B. zwei Damen, die ihre Geschichte über sich als Überlebende narzisstischen Missbrauchs erzählen, um die Öffentlichkeit nicht nur vor toxischen Personen zu warnen und über dysfunktionale Strukturen aufzuklären, sondern auch vordergründig sogesehen als verbundendes Netzwerk andere Menschen, die die Wahrheit wie den Wald voller Bäume nicht sehen können und danach suchen zur Heilung zu bewegen, die das scheinbar unveränderbare im Leben verändert. Da es sich hierbei um amerikanisch-sprachige Videos handelt, habe ich mich dazu entschieden in die deutsche Sprache davon was ich wichtig finde zu übersetzen.

Was anderen Menschen, die der Sprache nicht mächtig sind, aufzuzeigen wird, dass es gewisse nicht nur problematische, sondern auch giftige Menschen gibt, bei denen es wichtig ist, dass es Menschen gibt, die sich nicht scheuen die Wahrheit zu sagen. Wobei das auch bedeutet, dass toxische Menschen die zu der eigenen Geschichte, die es zu erzählen gilt gehören auch erwähnt werden müssen und es der Natur der Dinge zwangsweise dazu führt, dass diese dadurch emotional verletzt werden können wie nun Rachel A. es formuliert. Bislang habe ich, um der Übersicht wegen nur zwei Bücher zu nennen, „Psychopath Free: Recovering from Emotionally Abusive Relationships With Narcissists, Sociopaths, & Other Toxic People“ von Jackson MacKenzie gelesen, wie auch „Die Psychopathen unter uns“ von Joe Navarro.

Brainstorming über narzisstischen Missbrauch

Wie bei Horrorfilme scheint es vorsichtig ausgedrückt die Faszination mit dem Bösen zu geben. Ich gehe aus eigener Erfahrung davon aus, dass es in der Regel damit zutun hat dieses oft unvorhersehbare verstehen zu wollen. In Kinoreifen Dramafilmen schlägt z.B. ein Mann auf der Leinwand seine Frau, in Thrillerfilmen findet eine Steigerung statt, da er sie foltert und umbringt oder in Horrorfilmen wird der Übeltäter als Serienmörder dargestellt. Bei ersteren fällt wegen der Offensichlichkeit des physischen Missbrauchs das Wort Familiendrama, bei zweiteren ist man sich nicht so sicher und fragt sich mit den Beweggründen nach dem warum, und bei letzteren Filmgerne scheint das Böse nie zu sterben, weil es eben unverstanden und scheinbar unaufhaltbar oft eine bösere Fortsetzung nach der anderen bekommt.

In dem ersten Gruselfilm den ich im alter von neun Jahren sah, wurde zuanfang ein Junge gezeigt dem der verstorbene Großvater am Bett eine Geschichte erzählt und eine Metapher darstellt. Das folgende Zitat stammt aus dem Gruselfilm „Troll 2“ der von einer Dorfsekte mit 26 Einwohner handelt. Deutet man diese fiktiven Goblins anhand der Beschreibung, die der verstorbene Großvater seinem Enkel erzählt, kann man mit der Wissenschaft im Gepäck metaphorisch davon ausgehen, dass damit „genetische Psychopathie“ und „bösartiger Narzissmus“ beschrieben wird. Mit folgenden Worten wie: „Grausame, missgestaltete, hochmütige, niederträchtige und schamlose Kreaturen. Rachsüchtig. Völlig Gewissenslos von Natur aus. Diese Wesen können sich leider blitzschnell verwandeln und wirken wie normale Menschen, wo und auch wann sie das nur wollen.“ Eigentlich ist das nichts neues für uns Menschen, zumal schon vor etwa 2500 Jahren der chinesische Philosoph Konfuzius äußerte, dass geschickte Reden und eine zurechtgemachte Erscheinung selten Zeichen von Mitmenschlichkeit sind.

Kurzum stellt die Kunst die Realität in verschiedenen Formen da, wobei es aber dem Zuschauer überlassen bleibt wie er das Böse definiert und versteht. In der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen, äußerte Buffy dass Horrorfilmen über die Kunst eine Manifestation des Bösen darstellen. Bei Horrorfilmen kann man schon wie auch bei machen Thrillerfilmen klar sagen, dass es im großen und ganzen sich um sog. gescheiterte Psychopathen handelt, die hauptsächlich ein wehrloses Opfer nach dem anderen im Blutrausch aufschlitzen. Allerdings wird in Horrorfilmen das Böse leider oft mit religiösen Supermächten ausgestattet, sodass es unbesiegbar scheint. Und in Dramafilmen, indenen es zu offensichtlicher Häuslicher Gewalt kommt, liegt der Fokus eher auf der aufwühlenden Emotionalität, sodass es für die Geschädigten zu Mitgefühl durch die Zuschauer kommt. Ähnlich wie bei Horrorfilme, wo man mit den ums Überleben kämpfenden Schauspielern mitfiebert, schafft die parasoziale Beziehung eine Bindung zwischen geschauspielerter Realität und Zuschauer.

Wie erwähnt sind das bis hierhin erwähnte offensichtliche Straftaten, die von der Körperverletzung bis zu Mord reichen. Allerdings gibt es da noch ein oft nicht in Filmen aufgegriffenes Thema das realistisch betrachtet viel mehr Menschen betrifft. Emotionaler Missbrauch durch sog. Energievampire bzw. in der Regel besonders narzisstische bzw. toxische Menschen. Wenn ein Mensch einen anderen schlecht behandelt ohne diesen aber offensichtlich Gewalt anzutun, kann es ebenso schwer sein sich aus solch einer toxischen Beziehung zu lösen, wie wenn z.B. eine Frau geschlagen wird und ohne sie verurteilen zu wollen es nicht schafft sich aus diesem Teufelskreis zu befreien. In unoffensichtlichen bis offensichtlichen Fall selbst wenn Freunde oder Verwandte es mit einem gut meinen. Und dafür kann die traumatisierte Person auch nichts, weil sie ohne mit ihren Emotionen in Verbindung zu stehen, aufgrund der Dissoziation nicht mehr wirklich sie selbst ist. Indem sie u.a. im Glauben mit dem Seelenpartner zusammenzusein alle emotionalen Grenzen fallen ließ, stieg somit also die Verletztbarkeit auf ein exorbitantes hohes Maß an.

Über das Love-Bombing als Köder wurde die alles teilenwollende Person mit guten Qualitäten während der Idealisierungsphase nach dieser scheinbar dargebrachten bedingungslosen Liebe über die biochemischen bindenden Vorgänge im Gehirn süchtig gemacht. Mit der Zeit aber lässt die toxische Person die Maske der Vernunft fallen und die schönen Worte lassen nach bis sie gar nicht mehr im „Liebesleben“ auftauchen. Die Beziehung wird zu einer einseitigen, in der z.B. die Frau alles was sie hat geben und sich aufopfern will, damit es so wird wie es am Anfang gewesen war. Das Problem aber ist, dass unempathische Personen gezielt solch‘ gutherzigen und ehrlichen Menschen manipulativ wie eine 2-D Pappfigur als Objekt benutzen, und wenn es nichts mehr zu holen gibt, sie entwerten und sich wieder auf die Jagd nach einem neuen Opfer begeben. Es dreht sich alles um ihre narzisstische Nahrung.

Und nie im Leben um echte Liebe. Ziel ist es das eigene nicht vorhandende Selbstwertgefühl hinter der verlogenen Körpersprache und leeren Worten zu verstecken, was nur dazu dient die emotionalen Knöpfe zu drücken um bekommen zu können was man will: Narzisstische Nahrung. Das heißt, es geht nicht um eine gemeinsame liebevolle Zukunft, die jeder normale Mensch sich wünscht, sondern die Sehnsüchte als Mittel zum Zweck auszunutzen. Anders gesagt machen toxische Personen normale Menschen nach der ersehnten Liebe süchtig, um selber als die eigentlichen Süchtigen an narzisstische Nahrung zugelangen, die sie quasi wie die Luft zum atmen brauchen. Böse gesagt, könnte man meinen, man wird mit Fake-Liebe angefixt, nur damit das gesunde Selbstwertgefühl als Droge abgeschöpft durch den sog. Energievampiren ausgesaugt wird, damit sie sich besser fühlen, da sie nur an sich denken und alle anderen ihnen Scheißegal sind mit ihren Gefühlsduseleien. Das hat zur Folge, dass somit das wegen den guten Qualitäten ausgesuchte Opfer, auf der einen Seite sich nicht in einer gesunden Beziehung befindet, die auf gegenseitigen Respekt beruht. Sondern in der ganzen Komplexität der Angelegenheit im Endeffekt sich kleiner macht und der toxischen Person über erbrachte Aufmerksamkeit und Bewunderung die narzisstische Nahrung gibt. Wodurch nun der totalen Kontrolle Tür und Tor geöffnet ist. Und die Gefühlswelt einfach auf den Kopf gestellt wird, bis man Gefühlstaub wird und zu einer ähnlichen unempatischen Kreatur mutiert.

Auf ihren eigenen Kosten bezahlt sie unwissentlich den Preis, das wahre Selbst sich nicht in der Beziehung entfalten lassen zu können. Wie in einem Goldkäfig wird die gutherzige Person eingesperrt und hat höchstwahrscheinlich zu befolgen was die toxische Person als Kontrollfreak alles will. Ob und was davon überhaupt noch ihr nutzt sei dahingestellt. Was ich aber weiß, ist, dass Überlebende von narzisstischen Missbrauch davon berichten, dass mit der seelischen Heilung das wahre Selbst (das man auch Intuition oder Stimme des Gewissens nennt) wieder allmählich zurück kam. Ebenso berichten Überlebende von narzisstischen Missbrauch davon, wie oft sie ohne von der Materie was verstanden und geschweige denn je gewusst zu haben, es sich so verhielt, dass sie oft toxische Personen anziehend fanden und glaubten endlich die richtige Person für das Leben gefunden zu haben. Dabei waren u.a. die persönlichen Grenzen nicht hochgenug gesetzt und die ungeheure Kraft die von solchen ausgeht, nicht verstanden. Das schlimme an narzisstischen Missbrauch ist neben den bereits erwähnten Tatsachen, dass nach dem Love-Bombing letztenends auch das Gaslighting eingesetzt wird, worüber eben das Selbstbewusstsein allmählich deformiert bzw. zerstört wird. Die scheinbare Liebe wird zum Gift für die gutherzige und nur ausgenutzte Person. Für sie unbewusst, weil die Dosis bewusst vom Übeltäter dosiert wird und im Unterbewusstsein des Opfers sich schmerzhafte Erinnerungen ansammeln, die durch die Dissoziation aus dem Weg gehend nicht im hier und jetzt gefühlt werden wollen. Wer aber Gefühle akzeptiert, beginnt die Heilungsreise. Dabei ist es wichtig die No-Contact-Regel zu einzuhalten, um die emotionale Entgiftung nicht zu gefährden, wie auch sich bewusst zu sein, dass es auf der einen Seite nichts bringt den Narzissten ändern zu wollen oder das nächste Opfer vor ihn zu warnen. Und auf der anderen Seite sollte man sich bewusst sein, dass ggf. der eigene Freund- eskreis, der durch den unwiderstehlichen Charme zum Fanclub wurde, ebenso gegen einen aufgebracht wird, wie das ihm idealisierende neue Opfer das ihm alles glaubt.

Zum Youtube-Kanal: Escape from Nacrissism über dysfunktionale Familien

Neulich veröffentlichte Rachel A. von „Escape from Narcissism“ ein Video zum Muttertag. Und sprach darin seit ihrem letzten Video ein halbes Jahr später wieder über ihren verstorbenen Bruder. Ihrer Auffassung nach, hat ihre narzisstische Mutter ihn auf dem Gewissen. Sie erzählte davon, dass ihr älterer Bruder einen anderen Vater hatte und weil er ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sah, musste er in seiner Kindheit verschwinden. Als er mit anderen Freunden in eine Schule als Jugendlicher einbrach, war er der einzige der bis zur Volljährigkeit im Gefängnis saß. Er wählte als schwarzes Schaf oder Sündenbock eher den Stiefvater, anstatt den biologischen kennenzulernen. Was er bereute, da letzterer zu früh starb und der Stiefvater ihm nicht die erhoffte Liebe gab. Letztenends landete Rachel ihr Bruder auf der schiefen Bahn und seine Abhängigkeit nach diversen Substanzen verkürzten sein Leben, zu denen er nur griff, weil er so Scheiße behandelt wurde bzw. von der äußerst narzisstischen Mutter keine Liebe bekam. Rachel, die das narzisstische Spiel von Goldenchild und Scapegoat kennt, sagte am Sterbebett zu ihm, dass er der beste Teil der Familie war. Denn wie sie auch in einem anderen Video darüber redet, musste ihre Mutter innerhalb der dysfunktionalen Familie über andere Kinder und deren Mütter schlechtes Zeug reden, wobei Rachel ihr Vater abwertend lauthals z.B. über dicke Menschen sprach, wie fett diese doch seien. Es geht mir hier also nicht darum die toxischen Personen nur als die Bösen zu kennzeichnen, sondern die Wahrheit unzensiert auszusprechen, über die geschwiegen werden musste, da sonst ein Tabu andererseits gebrochen worden wäre. Es geht darum durch schlechte Verhaltensweisen auf die Persönlichkeit eines Menschen schließen zu können.

Was ist das aber für ein Tabu? Es bedeutet, dass jene die von toxischen Personen verletzt wurden in ihren Leben damit zurecht kommen müssen, ohne dass es in der unseren gestressten Wegwerfgesellschaft, bei der das Mitgefühl stetig abnimmt, gerne gesehen wird, dass solche düsteren Themen angesprochen werden. Da es sich bei Missbrauch und Trauma um eine stille unbekannte Epidemie handelt, ist es meines erachtens nicht nur eine individuelle Schattenarbeit, bei der das erlebte aufgearbeitet wird. Sondern handelt es sich um eine kollektive Schattenarbeit, weil es ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Wir haben nicht gelernt, andere Menschen wie einschätzen zu können. Weshalb die allermeisten Normalbürger nur psychologische Begriffe wie Burnout, Borderline, Depression, ADHS und nicht so viel mehr kennen.

Mit narzisstischer Missbrauch ist gemeint, was bei Menschen über traumatischen Erlebnisse innerhalb einer dysfunktionalen toxischen Beziehung schlußendlich zu einer Komplexen-Posttraumatischen-Belastungsstörung führt, die wegen dem Organismus störenden Stress von Dami Charf als Regulationsstörung betrachtet wird. Bei Kindern, die in einer solchen dysfunktionalen Familie aufzuwachsen, wie Rachel es bildhaft erzählt, bedeutet das dass ein Kind nicht mit einer K-PTBS diagnostiziert werden kann, weil bei traumatisierten Kindern es sich nicht um ein Schocktrauma handelt, sondern eher um ein Beziehungstrauma, bzw. Entwicklungstrauma, das laut Dami Charf in Deutschland zu wenig betrachtet wird, sofern es Erwähnung findet.

Wenn jemand jedenfalls mal einen Fehler macht und sich dafür entschuldigt, kann man damit leichter umgehen und es verzeihen. Aber wenn jemand sich nicht entschuldigt und glaubt, dass die sich häufenden Fehlverhalten richtig waren, hat die Person es verdient kein Geheimnis mehr zu bleiben und das aussprechen der Wahrheit besser tut, als es für sich zu behalten. Narzissten sind eben normale Menschen egal, zumindest solange es keinen narzisstische Nahrungsentzug bedeutet. Aber wenn sie jemand verletzten tut ihnen das nicht leid! Sie suhlen sich geradezu in der Zerstörung von normalen empathischen Menschen, die das haben was sie nicht in sich haben, diverse Qualitäten und Fähigkeiten. Dabei ist es ihnen egal, wie viele Scherbenhaufen sie in verschiedenen Leben ohne Gewissensbisse hinterlassen.

In dem Video „Narcissism: Telling Our Stories, Hurting Other People“ auf dem „Escape from Nacrissism“ Youtube Kanal von Rachel, die von Amerika aus wo noch ihre narzisstischen Eltern leben, nach Spanien ausgewandert ist, wozu sie in anderen Videos ihre gesamte Geschichte erzählt, geht es wie oben beschrieben darum, dass es toxische Menschen zwar verletzen wird, dass man die eigene Geschichte bei der sie einem verletzt haben der Öffentlichkeit wissen lässt, weil nunmal das Schweigen ihr falsche Selbstdarstellung bis dahin schützte. Und meiner Meinung auch dazu beiträgt, dass andere Menschen, die in so einer Lebenssituation sind, sich ohne die von anderen vollkommen erkannte Wahrheit nicht in ihnen wiederfinden und geholfen werden können. In dem oben genannten Video sagt Rachel, die in Spanien als Comedian arbeitet und bis dahin eine lange Geschichte hinter sich hat, u.a.:

„Es gibt da diese Sache, die wirklich wichtig ist in dieser Gemeinschaft von Menschen, welche mit stimmlos zu sein zu tun hat. Wir arbeiten durch das eigentliche Sprechen was unsere Erfahrung ist und war. Reden über die Vergangenheit und geben der Wahrheit eine Stimme. Was wirklich sehr wichtig ist, wenn man weiß, ein Ziel von narzisstischen Missbrauch geworden zu sein, durch den man zum schweigen gebracht, und das alte Ego (Selbstbewusstsein) verflüchtigt wurde.
Und ein Weg um wieder standhaft zu werden, ist es zu reden, und es zu bezeichnen. Sogar die Wörter Mutter und Vater in Anführungszeichen zu setzen. Oder sie Samenspender, Eispender, und andere ungebetenen Etiketten zu geben, bei denen vielleicht andere Leute sich aufregen, weil es in sie über ihre Erfahrungen Reaktionen triggert. Aber das ist deren Problem.
Das schwierige am Thema [kommt zum Vorschein], wenn Sie ihre Geschichte erzählen, weil Sie dann die Geschichten von anderen miterzählen. Notwendig- erweise sprechen Sie darüber ein Teil der Familie zu sein. Sie werden Informationen mitteilen über andere Leute aus ihrer Familie, denn Sie können nicht ihre Situation in Isolation vom Rest erklären. Sie geben Information preis über andere Familienmitglieder, über die Probleme anderer Leute. Das ist wirklich niemandes Business.
Außer der Notwendigkeit wegen ihre Geschichte zu erzählen. Da können Sie diese Dinge nicht einfach zensieren, andernfalls macht ihre Geschichte keinen Sinn. Wie erzählen Sie ihre Geschichte ohne andere Leute durch den Dreck zu ziehen? Es ist hart, da gibt es keine leichte Antwort, weil wir reden hierbei über eine aufrichtige Absicht dabei echt zu sein. Wir reden nicht darüber ein paar Leute als etwas zu bezeichnen oder sie zu verleumden, wissen Sie? Um solchjenigen schlecht aussehen zu lassen, bloß um Rache zu bekommen. Wir reden darüber, dass Sie ihre Geschichte erzählen. Es ist nicht über solche, es ist ihre Geschichte, also wie stellen Sie das einwandfrei an? Das geht nicht.“

Am 20. April 2016 lud Rachel auf ihrem Kanal das Video „What Happend When I Publicliy Told My Narc Abuse Experience“ hoch, was auf deutsch heißt: „Was passierte, als ich in der Öffentlichkeit über die narzisstische Missbrauch Erfahrung sprach“. Es ist trotz den schlimmen Dingen, die sie erlebte, dennoch schön sich anzuhören was sie in dem Video sagt, weil es auf die durchaus positiven Reaktionen ankommt, die sie dafür bekommen hat. Da ich selber eine Kurzgeschichte geschrieben habe bezüglich meiner traumatischen Kindheit, kann ich mich mit Rachel nur verbunden fühlen, wenn sie sagt, dass das was in ihr seelischen Schmerz auslöste quasi irgendwie ausgedrückt auf Papier gebracht werden wollte, zumal ich diese Realität so auch erlebend getan habe. In ihrem Video sagt sie u.a. folgendes:

„Letzten Monat hab ich damit angefangen meine autobiographischen Kurzgeschichten laut in einem Buchhandel vorzulesen. In einem kleinen Theater das der Besitzer kreierte und die generelle Bevölkerung dazu eingeladen hat. Und das waren jene Geschichte, die ich über narzisstischen Missbrauch geschrieben habe und dem generellen Verrücktmachen, bevor ich überhaupt wusste, wie das genannt wird. Darüber zu schreiben fing ich in meinen 20er Jahren an. Ich wusste nicht wie das genannt wird und fand es heraus, aber das schreiben darüber identifizierte die Fakten. Es war wie eine forensische Übung. Ich fand diese Sachen wichtig, darüber zu schreiben, weil sie für mich wirklich Qualvoll waren und keinen Sinn ergaben, die Quellen nicht endenden Schmerzes (durch) die Begegnung mit der narzisstischen Mutter und dem narzisstischen Vater.

Ich musste darüber schreiben und irgendwas das Schmerzen verursacht muss ich auf irgendeine weise ausdrücken. Also. Letzten Monat traf ich die Entscheidung diese Geschichten vorzulesen. Es ist eine zusammenstellung von Geschichten über verschiedene Familienmitglieder, verschiedene Vorfälle. Ich entschloß mich dazu sie öffentlich vorzulesen und öffentlich dafür zu werben. Und nicht zuviele Informationen vorweg zu geben, sondern nur die Leute zu warnen, dass es kein Spaß sein wird, weil ich hier als Comedian bekannt bin. Damit die Leute sich nicht erschrecken, wenn sie sich das anhören. Ich wollte nur die Leute da haben, die sich dafür auch interessierten. Also sagte ich, dass es ein Abend sei, bei dem ein schreckliches familiäres Misterium gelüftet wird. Somit laß ich für das allererste mal mein Zeug vor. Darüber was meinem Onkel passierte, der sich wegen dem narzisstischen Missbrauch letztenends das Leben nahm. Das ist eine einstündige Geschichte für einen Abend. [Danach] stieg ich die Leiter runter, verließ alle mit dem zuletzt gezeigten Video. [Nachdem das Video zu ende war] war da eine lange Stille und ich konnte niemand sich bewegen hören. Sie standen nicht auf, also sagte ich inetwa: „Ok, danke allen dafür, dass ihr gekommen seid, ihr könnt jetzt gehen.“ Es war wie ein „Ok, danke und tschüß“, da ich danach nicht rauskommen konnte. Ich befürchtete dann zu weinen. Jemand sagte: „Komm wieder nach oben!“ Und das war der erste Abend auf Spanisch, weshalb das spanische Leute waren.

Es ist sogar geringer möglich, dass die wissen was narzisstischer Missbrauch ist. Somit wird vielleicht die Geschichte für sie wie totale Science-Fiction gewesen sein oder totale Lügen. Das weiß ich nicht. Also ging ich wieder nach oben und sie fingen damit an zu applaudieren. Ich befürchtete, dass es zu sehr die Leute runterziehen würde, weil ich dachte, dass die Leute vielleicht nur unterhalten werden wollten. Ich befürchtete, dass die Leute aufstehen und verschwinden würden, wie auch, dass die Leute es unerträglich gefunden hätten, aber niemand stand auf und ging. Und sie wollten nicht gehen, [nachdem] ich sagte, „es zu würdigen, dass sie gekommen sind und jetzt zurück zu ihren normalen Leben gehen und Spaß haben können.“ Sie hörten auf zu applaudieren, aber wollten nicht gehen. Also sagte ich: „Äh, hat irgendjemand irgendwelche Fragen?“ Und die erste Frage war, wieviel davon wahr sei? Natürlich, und ich sagte: „Alles davon. Alles ist wahr. Es ist eine wahre Geschichte.“ Und sie sagte, „das ist so unglaublich, kann ich dir eine Umarmung geben?“ Ich wollte es als Literatur präsentieren, aber wenn das wahr ist, dann ist es von besonderen Wert.

Diese Leute saßen da, stellten Fragen und wir redeten für eine halbe Stunde. Sie wollten darüber reden. Das Ergebis war so unerwartet. In der nächsten Woche habe ich den Abend wiederholt, aber auf Englisch. Diesmal fügte ich in dem Video ein „The End“ und sie fingen an zu klatschen. Und ich sagte: „Danke dass ihr vorbeigekommen seid, ihr könnt nun nachhause gehen.“ Und sie sagten: „Nein, komm du wieder nach oben!“ Sie wollten nicht gehen. Wieder, aber diesmal waren das englisch sprechende [Personen]. Eine weitere halbe Stunde fragen von Leuten und Geschichten, die sie mitzuteilen gehabt haben. Und Leute sagten [zuzuhören] war entspannend. Das war für mich das am meisten ermutigende was ich je gehört habe, dass andere Leute sich dadurch besser fühlen. Weil, die gesellschaftliche Konditionierung, ist „bring andere Leute mit deiner lüftenden Schmutzwäsche nicht runter“, „erzähle keine depremierenden Geschichten, mache es nicht so schwer, lächle weiter mit einem fröhlichen Gesicht. Blätter einfach die Seite um, komm einfach darüber hinweg, keiner will das hören.“

Das ist Unterdrückung. Das ist Ungerechtigkeit. Es ist erlaubt Menschen nicht ihre Wahrheit kundzutun, zu fühlen was sie gefühlt haben und ihrer Wahrheit eine Gestalt zu verleihen. Die Resultate davon gegenüber der allgemeinen Bevölkerung diese Geschichten zu teilen waren einfach erstaunlich und ermutigend für mich, wie auch darin bestätigend wie wichtig es doch ist der [eigenen] Wahrheit eine Stimme zu geben. Nicht nur für mich, sondern für mehr Menschen. Indem nur ich das sagte, traf es mindestens 10 Menschen auf einer tiefen persönlichen Ebene auf einen guten Weg. Stellen Sie sich vor, wenn 10 Menschen das tun. Wenn 100 Menschen das tun. Und stellen Sie sich vor, wie der Effekt sein kann auf der Kultur im großen und ganzen, auf dem Weg diese wahrgenommen schmerzhaften Erfahrungen, auf dem die Opfer sich diesen Ungerechtigkeiten annähern, wie das sich zu etwas mehr empathischen und verstehenden entwicklen kann.“

In älteren Youtube Videos redet Rachel in einem bequemen Sitz in mehreren Teilen über ihre Geschichte. Jeder Mensch hat seine eigene Lebensgeschichte und wird daher auch ggf. woanders für sich etwas lernen können. Aber hier möchte ich auf ihr Video eingehen, in dem sie davon erzählt, dass sie durch ihr äußeres Umfeld unbewusst fast zu einem Menschen wurde mit vielen narzisstischen Zügen, die sie erst später als solche erkannte und ihr Verhalten änderte. In ihrem Video vom 24. Juli 2015 mit dem Titel „I Was On My Way to Becoming a Narcissist“ was auf deutsch heißt „Ich war auf meinem Weg ein Narzisst zu werden“ sagt Rachel:

„So wie ich das schon in früheren Videos gesagt habe, wurde ich als Golden Child erzogen. Ich war eins von den zwei Golden Children. Der ältere Bruder aus einer anderen Ehe wurde entfernt von der Familie und ins Gefängnis gebracht. Und die zwei jüngeren Kinder wurden trainiert Golden Children zu sein. Ich schaue zurück auf mein Verhalten, meine Einstellung, der Weg wie mein Verstand damals funktionierte. Und ich sehe, dass ich auf den Weg war selbst ein Narzisst zu werden. Es ist einfach unumgänglich, wenn Du ein Kind bist und Kinder in bestimmten Arten von Umgebungen aufwachsen. Sie übernehmen davon die Charakteristiken und verbringen den Rest des Lebens damit sie zu verstärken, wenn es gute Charakteristiken sind, oder versuchen sie durch Therapie rückgängig zu machen. Seit wir die Golden Children waren, wurde die Wut an uns nicht ausgelassen. Und keiner meiner Eltern war physisch missbräuchlich. Aber die Wut ist Teil der Negativität, die Wut ist das Benzin der Negativität. Als ich aufwuchs und das Haus verließ, hatte ich Probleme damit extrem aggressiv auf Menschen zu werden. Und nicht in der Lage zu sein, meine Wut zu beherrschen.

Und seit ich People Pleaser war, schluckte ich solche Gefühle runter. Ich wusste nie wie ich mich gegenüber Menschen gebe, wenn mich was aufregte, ich lernte das nie, weil in unserem Haus, war es mir nicht erlaubt meine Eltern zu konfrontieren. Es war mir nicht erlaubt meine Mutter zu konfrontieren über irgendwas was mich ärgerte, weil sie würde einen Wutanfall bekommen und komplett den Punkt ignorieren, den ich aufzeigte, und alles umdrehen und mich stattdessen beschuldigen, denn Narzissten können keine Verantwortung für etwas nehmen was sie getan haben und sind auch niemals im Unrecht. Wie kannst Du es nur wagen, sie dir gegenüber als unempfänglich zu beschuldigen oder irgendwelche Fehler begangen zu haben? Also, wenn ich wegen irgendwas mich aufregte, und meinen Vater versuchte damit zu konfrontieren, wie ich mich deswegen fühlte, würde er mich einfach verspotten, über mich lachen und mit seinen anstarrenden Blick versuchen mich zum grinsen zu kriegen, bis ich es tat und lachte. Wodurch es so wäre als ob ich über mich selber lache. Und keinen validen Punkt hatte, weil ich ja lachte, als ich eigentlich wütend war.  

Somit habe ich zu der Zeit als ich das Haus verließ, gelernt, dass meine Gefühle nicht gelten. Dass ich kein Recht habe sie auszudrücken. Dass ich nicht ein Recht darauf habe, andere Leute zu fragen, ob sie mir zuhören können, wenn mich was ärgerte. Ich hatte keine Erfahrungen, um zu kommunizieren wie ich mich fühlte, wenn ich mich wegen etwas nicht wohl fühlte. Und all die Frustration, wandelte sich in eine hässlicheren, verdorbeneren und giftigeren Version von sich selbst und schmorte in mir. Ich hatte soviel Wut zu der Zeit als ich meine 20 Jahre erreichte. Auch habe ich von meiner Mutter ein paar schlechte Verhaltensweisen übernommen. Sie war passiv Aggressiv und unausdrücklich über ihre eigenen Gefühle. Wenn sie sich aufregte wegen ein Familienthema, wie wenn ich oder wer anders in der Familie sich falsch mit schlechten Verhalten verhielt, würde sie anstelle es einfach anzusprechen, darauf sitzen bleiben und in sich garen lassen.

Und wir wussten, dass etwas nicht simmte, weil wir konnten hören wie der Kühlschrank zu knallte, Teller runtergeschmissen wurden, gestampfe durch das Haus. Und dann würde sie auf dich warten, um zu fragen ob etwas nicht stimmt? Und dann explodierte sie mit so Sachen wie: „Du bist solch ein selbstbezogens und verzogenes Gör!“ Sie reflektierte alles was sie ärgte und projezierte es auf dich und machte ein wertendes Urteil über dich. Und sagte dir was für eine schlechte Person du doch wärst. Ich habe dieses Verhalten übernommen, ja, und lernte wie ich andere Leute für meine Gefühle verantwortlich mache. Und andere Leute verantwortlich zu machen, ja, dafür Dinge in Ordnung zu bringen, wenn sie keine Idee hatten, dass da etwas nicht mit in Ordnung war. Ich bin sicher, dass eine menge Leute, dieses Verhalten bekannt ist. Es wird von uns erwartet, Dinge in Ordnung zu bringen, wobei Du nicht weißt, dass Du was falsches getan hast.“

Zum Youtube-Kanal: Daylight out of Darkness über vampiristischen Narzissmus

Wie ich das ebenfalls in meiner eigenen Wohnung gelernt habe, weil ich ab März 2013 mehr als zuvor die Ruhe zum schreiben u.a. mehr gefunden habe, fand ich im Laufe der Zeit durch den Kontakt zu einer Freundin im streben ihre Geschichte zu verstehen im Jahr 2015 (nach einer Anfrage bei Recentr mit dem verweis auf den Spartan Life Coach und Sam Vankin) noch tiefer grabend u.a. ein Video einer YouTuberin, die auf Youtube den Kanal „Daylight out of Darkness“ betreibt. Sie hat z.B. ein Video, indem sie über Narzissten im Zusammenhang mit Geschenke und deren dahinter verborgenen Zielen redet. Was mich sehr an den äußerst toxischen Stiefvater erinnerte, weil er uns wirklich vor der Jahrtausendwende regelrecht mit Geschenken überhäufte. In dem leider wohl noch vergriffenen Buch „Rotkäppchens Schweigen – Die Tricks der Kindesmissbraucher und deren Helfer“ und dem Elternratgeber „Keine Angst vorm Kinderschänder“ habe ich durch Martha Schalleck im Jahr 2007 schon gelernt, dass jene Personen, die man zu jenen zählen kann, die Kinder sexuell missbrauchen und/oder misshandeln, sich mit Geschenken bei ihren potentiellen Opfern beliebt machen. Ich verstand damals soweit ab 2010 durch das fundierte Wissen über Psychopathen, jenes ich wegen dem ein halbes Jahrhundert unterdrückten Buch „Politische Ponerologie“ im Internet suchte, dass es auch bei meiner Mutter mit den ganzen Geschenken eine Taktik ohne echte Gefühle zu haben nur um sich beliebt zu machen seinerseits vom toxischen Stiefvater war. Aber über psychologische Hintergründe lernte ich erst in den letzten ca. fünf Jahren immer etwas neues für mich dazu. Als Laie habe will ich nicht nur meine Geschichte erzählen, sondern auch sogut es geht über die dazu gebildete Meinung, die Dinge aufzeigend kund tun, wonach andere Menschen bewusst oder unbewusst suchen.

Der jungen Dame, die den YouTube Kanal „Daylight out of Darkness“ betreibt, geht es ebenso wie vielen anderen in dieser Community darum anderen Menschen, die durch narzisstischen, anti-sozialen, soziopatischen und psychopatischen Missbrauch leiden, zu helfen, wie sie es zur Info auf ihrer Facebookseite beschreibt. Am 18. Oktober 2016 lud ‚Daylight out of Darkness‘ das Video „Narcissism, farmed like cattle for your emotions“ hoch (was auf Deutsch „Narzissmus, wie Vieh für deine Emotionen gezüchtet“ heißt). Im Video spricht sie also über folgendes:

„Ich möchte auf Narzissmus einen besseren Blick werfen, um eine klarere Einsicht davon zu kriegen. In diesem Video rede ich über jemand der eine ausgereifte narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Ich rede nicht über Menschen, die narzisstische Züge haben. Wir alle haben bis zu einem gewissen Grad narzisstische Züge. Manche von uns mehr als andere, aber ich spreche über die voll ausgereifte narzisstische Persönlichkeitsstörung. Wenn Sie sich nicht schon darüber im klaren sind, möchte ich Sie darüber bewusst machen, dass – selbst wenn sich das möglicherweise sehr dramatisch anhört, aber es ist die Wahrheit – unter uns versteckte Kreaturen und Monster sich befinden, die nicht wie normale Menschen sind. Sie sehen aus wie normale Menschen, allerdings ist ihre Wesensart pathologisch. Der ausgewachsene Narzisst, ist eine Person, die absolut süchtig nach narzisstischer Nahrung ist, sodass ihr gesamtes Leben dysfunktional und verdreht ist. [Sobald Sie alles verstehen, worum es sich bei Narzissten handelt], werden Sie durch ihre Erfahrungen, die Sie gehabt haben, in der Lage sein, um für sich einschätzen zu können, ob Sie es mit einer voll ausgewachsenen narzisstischen Persönlichkeitsstörung zu tun haben, oder jemanden, der nur ein paar narzisstische Züge an sich hat, weil es dabei einen großen Unterschied gibt.

Also, die narzisstische Persönlichkeitsstörung ähnelt einem Vampir. Und warum ich das sage, liegt daran, weil ein Vampir das Blut anderer Menschen benötigt „um zu überleben“. Der Vampir saugt Blut anderer Menschen aus, sonst würde er sterben. Und ich weiß, es handelt sich um eine mythologische Kreatur, womit ich nicht sage, dass Vampire echt wären. Aber was ich versuche Ihnen zu erklären, sind die Ernährungsverhältnisse eines Narzissten, indem ich sie mit Vampiren vergleiche. [Der Narzisst gleicht einem Vampir in einer ähnlichen Weise, weil] er die Emotionen anderer Menschen braucht, um zu überleben. Das ist was man narzisstische Nahrung nennt. Und wenn ich das sage, ja, er wird auch weiter atmen, falls er keine narzisstische Nahrung hat. Aber seine ganze Persönlichkeit fällt auseinander und es gibt kein echtes Selbst was dann übernehmen könnte, das ist was ich mit „überleben“ meine. Was der Narzisst tun muss. um also „zu überleben“, ist die Saat zu legen, sie zu ernten und emotionale Reaktionen von anderen Menschen zu melken. Deshalb sage ich so oft, dass der Narzisst ein Süchtiger ist, weil sie gieren nach so viel, sodass sie egal wie weit gehen, um die „Droge“, die sie brauchen, zu bekommen. Der Narzisst hat nur ein Ziel. Jeden Tag vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Und das ist narzisstische Nahrung. Alles andere hängt damit zusammen narzisstische Nahrung zu bekommen. [Er oder Sie] „gedeiht“ durch die Spiegelung der Emotionen, die andere Menschen zu ihm zurück reflektieren. Was er braucht ist eine emotionale Reaktion in anderen Menschen zu bewirken. Alles was er ist, ist diese falsche Persönlichkeit.

Der Narzisst ernährt sich von den Emotionen anderer Menschen um sich herum. Und das ist warum der Narzisst sich oft einen Partner auswählen wird, der sehr sensibel und empatisch ist, jemand der viele Emotionen hat. Und können sie auch jemand aufspüren, der aus der Vergangenheit eine Art Verletzung hat. Sie mögen es, wenn sich andere um sie kümmern, die Emotionen und Empathie haben, denn davon können sie sich ernähren. Die beste narzisstische Nahrung, wovon sie am meisten was von haben, sind negative Emotionen einer anderen Person. [So wie bei] Tränen, die jemand das Gesicht herunterlaufen, während Sie für das was sie getan haben angeschrien werden. Und selbst wenn sie verflucht werden und für die Schandtat, die sie getan haben, benannt werden, werden Narzissten auch wissen, dass wenn jemand in sich Schmerz fühlt, es für sie so ist, als ob sie den Jackpot knackten, weil sie dafür der Auslöser waren.“

Des Weiteren redet die YouTuberin ‚Daylight out of Darkness‘ in ihrem Video „How to deal with a narcissist at Christmas“ (was auf Deutsch „Wie man mit einen Narzissten zu Weihnachten umgeht“ heißt) vom 16. Septmber 2016 folgende Thematik in ihren Worten, was wichtig ist, um sozusagen normale Menschen verstehen zu lassen, wie Narzissten so noch sind:

„Ein Narzisst will nicht, dass er für Sie oder Sie für ihn das perfekte Geschenk finden, weil sie nicht so wie normale Menschen verstehen können, dass Sie eine Befriedigung dabei fühlen, wenn Sie bei anderen die Freude sehen, die Sie ihnen damit machen. Ein Narzisst wird Ihnen niemals erlauben wirklich glücklich zu sein. Es wird immer etwas geben was Ihnen fehlt. Der Narzisst wird absolut charmant sein, wenn Sie Besucher bei sich zur Weihnachtszeit haben, jene für den Narzissten als Gegenstand narzisstische Nahrung sind. Das sind Leute auf denen der Narzisst zählt, dass sie ihm Bewunderung und Aufmerksamkeit geben. Wenn der Narzisst in der Feierlichkeit nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, wird er sie verärgern. Er wird ihnen überall einen Dämpfer verpassen. Entweder durch seine Stimmung oder indem er andere Menschen sich unbehaglich fühlen lässt.

Wie die Teilnahme zu verweigern, jemanden den Spaß zu verderben oder jeden sich schuldig fühlen zu lassen, wenn jemand Spaß hat, während er inmitten der Feierlichkeit darauf besteht, dass das Geschirr gespült wird. Wenn der Narzisst sieht, dass Sie sehr glücklich sind und Spaß haben, wird er auf jeden ihm erdenklichen Weg ihre gute Laune zerstören. Er wird Sie auseinander nehmen, sodass Sie vielleicht in Tränen ausbrechen. Und dann wird er Sie eventuell dazu bringen, dass Sie sich irgendwie wieder besser fühlen. Das ist dann mal OK, weil „er“ derjenige war, der es schaffte, dass Sie sich wieder gut fühlen. Davon abhängig, ob es sich weniger oder mehr, um einen Narzissten handelt, wird er sich Weihnachten anders verhalten. Der weniger narzisstische wird vielleicht damit zufrieden sein, faul sich gehen zu lassen, während er seine dicke Haut trägt. Mehr narzisstische werden ihre eigene Agenda mit verdeckten Taktiken verfolgen, um [mit ihrer toxischen Art] beängstigendes und niederschlagendes auszulösen.“

Und in einem weiteren Video „Narcissists and gift giving“ (was auf Deutsch „Narzissten und Geschenke machen“ heißt), welches am 25.07.2015 hochgeladen wurde, ist mir folgendes von ihr erwähntes wichtig:

„Der Narzisst mag es nicht Geschenke so zu verschenken, wie es normale Menschen tun. Er mag es in der Weise, durch die er andere manipulieren und kontrollieren kann. Wenn er von den Beschenkten die Bewunderung und Aufmerksamkeit bekommt, von denen er sich narzisstische Nahrung erhofft. Er gibt einem Kind nicht ein Geschenk, um ein gutes Gefühl zu hinterlassen. Sie wähnen sich über alle anderen erhaben, wodurch sie auf jene, die von ihnen beschenkt werden, genussvoll herabblicken und glauben was besseres zu sein. Es ist auch Kontrolle über Menschen. Wenn der Narzisst nun Geld hat und andere von ihm abhängig sind, ist ihm die Kontrolle ein großer Genuss, die das Geld ihm gibt. Und er nutzt das auf den grässlichsten und schmerzhaftesten Wegen. Wege, die jene, die sich bei ihm befinden, möglicherweise absolut zerstören. Selbst wenn sie den Wald lauter Bäume nicht sehen können und die psychologische Natur Sie vom Narzisst fast abhängig bleiben lässt. Der Narzisst wird auch genießen ein Geschenk zu machen, indem er zwar bestimmten Individuen ein Geschenk gibt, doch ein Publikum hat das zu ihm aufblickend sagen kann: „Wow, was für eine wundervolle Person“.

Eine andere Sache, die der Narzisst oft nutzt und bietet sind Luxus im Leben und Geschenke. Und das an-stelle von Hingabe, weil der Narzisst nicht sehr vertraut mit jemanden sein kann. Stattdessen schiebt er all die Geschenke in den Weg und blendet Menschen über das was wirklich vor sich geht. Und er hält Menschen im Leben davon ab, weiterzugehen und gesündere Beziehungen zu haben. [Er wird] wohlmöglich auch deren Selbstbewusstsein untergraben und ein Teil des narzisstischen Missbrauches ist es, andere Menschen es für sie so anfühlen zu lassen, als ob sie nicht ohne ihn leben könnten. Also wird er Geschenke ebenso auf diese Art und Weise nutzen. Eine weitere Sache ist, – und das erzähle ich aus persönlicher Erfahrung – sogar eine menge von dem Missbrauch, den der Narzisst in meinem Leben beging finanzieller Missbrauch war. Bei dem er so tat, als ob er die Beste und gewissenhafteste Person war, um mit Geld umgehen zu können. Doch eigentlich ist er überhaupt nicht gewissenhaft. Selbst wenn sie sparsam sind und alles weitere, sie scheren sich nicht um Geld und darauf zu achten. Die einzige Zeit in der sie es tun, ist für ihr äußeres Auftreten, um von ihnen dieses falsche Selbst Bild zu haben, dass sie so verantwortungsvoll seien.“

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